Es war ein ganz nor­ma­ler Diens­tag­nach­mit­tag. Haus­auf­ga­ben, Geme­cker, Türen­knal­len — und ich saß dane­ben und wuss­te nicht mehr, ob ich gera­de Mut­ter bin oder Leh­re­rin. Oder bei­des. Oder kei­nes von bei­dem rich­tig. Irgend­wann frag­te ich mich: Wenn ich nach fast zwan­zig Jah­ren Grund­schu­le immer noch nicht weiß, wie ich mit mei­nem eige­nen Kind dem Schul­stress ent­kom­me — wie soll das dann Müt­tern gelin­gen, die kei­ne päd­ago­gi­sche Aus­bil­dung haben?

Aus die­ser und vie­len wei­te­ren Fra­gen ist „Schul­zeit in Balan­ce“ ent­stan­den.

Inhalt:

  • Wie kam ich auf die Idee zu Schul­zeit in Balan­ce?
  • Wel­ches Pro­blem löst Schul­zeit in Balan­ce für Müt­ter von Schul­kin­dern?
  • Für wen ist Schul­zeit in Balan­ce ide­al — und für wen nicht?
  • Mein Ziel mit Schul­zeit in Balan­ce

Wie kam ich auf die Idee zu Schul­zeit in Balan­ce?

Fast zwan­zig Jah­re lang war ich Leh­re­rin. Ich habe Hun­der­te von Fami­li­en von innen gese­hen — in Eltern­ge­sprä­chen, in För­der­plä­nen, in den stil­len Momen­ten, wenn ein Kind mor­gens nicht aus der Jacke kam und ich ahn­te: Da stimmt gera­de etwas nicht.

Was mir dabei immer wie­der auf­fiel: Es waren oft nicht die Kin­der, die das Pro­blem waren. Es war das Sys­tem drum­her­um. Das kran­ke Haus­tier, die gestor­be­ne Oma, Tren­nun­gen, neue Kon­stel­la­tio­nen, Span­nun­gen zwi­schen den Erwach­se­nen — und Kin­der, die das alles in sich tru­gen und es in der Schu­le zeig­ten. Mit Rück­zug, mit Ver­wei­ge­rung, mit Bauch­schmer­zen, mit Wut oder mit tota­ler Über­for­de­rung.

Gleich­zei­tig sah ich, wie allein Eltern damit blie­ben. Die War­te­lis­ten beim Schul­psy­cho­lo­gen sind lang — oft Mona­te. Die Lehr­kraft hat kei­ne Zeit für ein tie­fes Gespräch. Und die Erzie­hungs­be­ra­tung arbei­tet, wenn über­haupt, meist nur mit dem Kind. Nie­mand fragt die Mut­ter: Wie geht es dir? Was pas­siert in dir, wenn dein Kind nicht in die Schu­le will?

Als ich mei­ne Coa­ching-Aus­bil­dung mach­te, ver­stand ich end­lich, war­um die übli­chen Ange­bo­te so oft nicht rei­chen: Weil sie am Kind arbei­ten, aber nicht mit dem Sys­tem, in dem das Kind lebt. Weil sie Sym­pto­me ange­hen, aber nicht die Mus­ter der Erwach­se­nen, die sich im All­tag immer wie­der wie­der­ho­len.

Ich den­ke dabei oft an ein Mobi­le. Wenn sich ein Teil bewegt, bewe­gen sich alle ande­ren mit. Genau­so funk­tio­niert eine Fami­lie. Wenn Eltern etwas in sich ver­än­dern — ihre Reak­tio­nen, ihre inne­re Hal­tung, ihren Umgang mit Druck — ver­än­dert sich etwas im gan­zen Sys­tem. Das Kind muss gar nicht im Mit­tel­punkt der Arbeit ste­hen, damit es ihm bes­ser geht.

„Schul­zeit in Balan­ce“ ist aus die­ser Erkennt­nis ent­stan­den. Ich arbei­te auf zwei Ebe­nen: Ich stär­ke die Kin­der und ich beglei­te Müt­ter dabei, ihre eige­nen Res­sour­cen zu erken­nen und neue Per­spek­ti­ven zu ent­wi­ckeln. Was kön­nen sie kon­kret tun? Wel­che Mög­lich­kei­ten haben sie — schu­lisch, im All­tag, im Umgang mit der Schu­le? Und was hält sie inner­lich davon ab, die­se Wege zu gehen? So kön­nen Müt­ter Situa­tio­nen ver­än­dern, die die gan­ze Fami­lie betref­fen.

Das braucht Zeit. Des­halb ist Schul­zeit in Balan­ce als Jah­res­be­glei­tung ent­stan­den — kein Schnell­kurs, son­dern ein ech­ter Pro­zess. Schritt für Schritt, mit jeman­dem an der Sei­te, der von außen auf die Situa­ti­on schaut. Der die schu­li­schen Zusam­men­hän­ge kennt. Und der weiß: Zwi­schen Kin­der­arzt und Schul­psy­cho­lo­ge liegt eine gan­ze Welt und genau dort arbei­te ich.

Wel­ches Pro­blem löst „Schul­zeit in Balan­ce“ für Müt­ter von Schul­kin­dern?

Der All­tag mit einem Schul­kind kann sich anfüh­len wie ein Job, für den man nie ein­ge­stellt wur­de, aber von dem man nie Fei­er­abend hat. Und gleich­zei­tig hat man das Gefühl, dass man die­sen Job irgend­wie trotz­dem gut machen muss. Immer.

Kon­kret kom­men Müt­ter oft mit die­sen Situa­tio­nen zu mir:

Der Mor­gen ist ein Kampf, der Abend auch.

Schu­le bedeu­tet täg­lich: antrei­ben, erin­nern, über­re­den, strei­ten. Die Haus­auf­ga­ben sind ein Schlacht­feld. Der Schul­ran­zen liegt noch unge­packt. Und du fragst dich, ob das wirk­lich nor­mal ist oder ob du irgend­et­was falsch machst.

Dein Kind lei­det und du weißt nicht, wie du hel­fen sollst.

Bauch­schmer­zen am Sonn­tag­abend. Trä­nen vor der Schu­le. Wenn dein Kind sagt, es will nicht mehr hin. Du willst es nicht über­for­dern, aber auch nicht alles klein reden. Du bist hin- und her­ge­ris­sen und erschöpft von die­ser Zwick­müh­le.

Du ver­lierst dich selbst in der Rol­le der Schul­ma­na­ge­rin.

Alles dreht sich ums Kind: die Noten, der nächs­te Test, das Gespräch mit der Leh­re­rin. Und du selbst? Kommst irgend­wann am Ende der Lis­te. Wenn über­haupt.

„Schul­zeit in Balan­ce“ setzt genau hier an: Wir schau­en, was in dir pas­siert: wel­che Glau­bens­sät­ze, wel­che inne­ren Antrei­ber, wel­che alten Mus­ter dafür sor­gen, dass Schu­le sich wie eine Bedro­hung anfühlt. Damit du nicht mehr nur reagierst, son­dern wie­der han­delst. Und damit dein Kind ein­fach Kind sein kann.

Für wen ist Schul­zeit in Balan­ce ide­al — und für wen nicht?

Schul­zeit in Balan­ce“ passt zu dir, wenn…

  • du Mut­ter eines Schul­kin­des bist und das The­ma Schu­le euren Fami­li­en­all­tag domi­niert,
  • du spürst, dass du selbst Teil des Sys­tems bist — und bereit bist, genau dort hin­zu­schau­en,
  • du nicht mehr nur Tipps und Tricks willst, son­dern ech­te Ver­än­de­rung,
  • du bereit bist, dich auf einen Pro­zess ein­zu­las­sen, der auch mal unbe­quem wird,
  • du dir wünschst, dass zu Hau­se wie­der mehr Ruhe, Ver­bin­dung und Leich­tig­keit ein­zie­hen.

Schul­zeit in Balan­ce“ ist nichts für dich, wenn…

  • du haupt­säch­lich nach Lern­me­tho­den oder Nach­hil­fe­tipps suchst,
  • du erwar­test, dass ich dir sage, was dein Kind tun oder las­sen soll,
  • du kei­ne Zeit oder Bereit­schaft hast, auch an dir selbst zu arbei­ten,
  • du gera­de mit­ten in einer aku­ten schu­li­schen Kri­se steckst, die sofor­ti­ge sys­te­mi­sche Unter­stüt­zung durch die Schu­le oder Bera­tungs­stel­len braucht. Dann wäre „SOS Schul­stress“ eher geeig­net.

Ich beglei­te dich — nicht dein Kind. Das ist der Kern.

Wer das ver­steht, fin­det in „Schul­zeit in Balan­ce“ oft genau das, was er gesucht hat.

Mein Ziel mit „Schul­zeit in Balan­ce“: In 5 Jah­ren ist Schul­stress kein ein­sa­mes Pro­blem mehr

Ich träu­me davon, dass Müt­ter nicht mehr mit dem Gefühl auf­wa­chen, allein gegen einen Appa­rat zu kämp­fen, der über ihre Fami­lie bestimmt. Dass sie auf­hö­ren, sich selbst die Schuld zu geben für Noten, für Trä­nen, für das mor­gend­li­che Dra­ma. Und dass sie ver­ste­hen: Du bist nicht das Pro­blem. Und dein Kind auch nicht.

In fünf Jah­ren möch­te ich, dass „Schul­zeit in Balan­ce“ der Begriff ist, der Müt­tern ein­fällt, wenn sie mer­ken: So kann es nicht wei­ter­ge­hen. Nicht als letz­ter Aus­weg, son­dern als ers­ter, muti­ger Schritt zu einem Fami­li­en­all­tag, der sich wie­der gut anfühlt.

Du erkennst dich wie­der?

Wie das in der Pra­xis aus­sieht? Kath­rin, zwei­fa­che Mut­ter, war an einem Punkt, an dem ihre Fami­lie fast zer­bro­chen wäre. Heu­te sagt sie: Der All­tag ist ruhi­ger gewor­den. Wie bei einer nor­ma­len Fami­lie eben.

→ Hier liest du Kath­rins Geschich­te

Dann schau dir „Schul­zeit in Balan­ce“ genau­er an. In mei­nem Coa­ching beglei­te ich dich dabei, den Kreis­lauf aus Schul­stress und Druck zu Hau­se zu durch­bre­chen — für weni­ger Streit, mehr Ver­bin­dung zu dei­nem Kind und einen ruhi­ge­ren Fami­li­en­all­tag.

→ Hier erfährst du mehr über „Schul­zeit in Balan­ce“.

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