Manch­mal braucht es nur einen Satz, um zu ver­ste­hen, wie sich jemand fühlt. Bei Kath­rin war es die­ser:

Uns ging es rich­tig beschis­sen. Wir waren am Boden und wären als Fami­lie fast zer­bro­chen.“

Kath­rin ist zwei­fa­che Mut­ter. Ihre Toch­ter woll­te nicht mehr in die Schu­le — von Angst gelähmt, über­for­dert, ohne Wor­te dafür. Ihr Sohn zog sich immer wei­ter zurück. Und Kath­rin saß mit­ten­drin. Haus­auf­ga­ben wur­den zum täg­li­chen Macht­kampf, die Stim­mung zuhau­se zur Dau­er­be­las­tung, denn der Schul­stress über­la­ger­te alles.

Das Beson­de­re an Kath­rin: Sie hat­te schon so vie­les ver­sucht. Kin­der­psy­cho­lo­gen, Eltern­ge­sprä­che, Gut­ach­ten. Sie war total enga­giert. Aber irgend­wann wuss­te sie — die­sen letz­ten Schritt schafft sie nicht allei­ne.

Du erkennst dich in Kath­rins Geschich­te? Hier erfährst du mehr über mein Ange­bot „Schul­zeit in Balan­ce“.

Inhalt:

  • Was Kath­rin gesucht hat — und war­um sie sich für Schul­zeit in Balan­ce ent­schied
  • Der Moment der Erkennt­nis: Den Bus auch mal ande­re fah­ren las­sen
  • Sys­te­mi­sche Fami­li­en­ar­beit — und plötz­lich spür­ten es alle
  • Wie Kath­rin heu­te lebt

Was hat­te Kath­rin schon alles ver­sucht — und was fehl­te trotz­dem?

Kath­rin war kei­ne Mut­ter, die ein­fach nichts getan hat­te. Sie hat­te gekämpft, recher­chiert, Ter­mi­ne orga­ni­siert, Gut­ach­ten ein­ge­holt. Aber all das hat­te an einem Punkt ange­setzt, der nicht der ent­schei­den­de war: beim Kind.

Was sie wirk­lich brauch­te, wuss­te sie eigent­lich selbst schon längst: dass Ver­än­de­rung bei ihr begin­nen muss. Dass es nicht nur um ihre Toch­ter geht — son­dern um die gan­ze Fami­lie. Was ihr fehl­te, war jemand, der sie dabei beglei­tet.

Sie such­te kei­ne fer­ti­gen Lösun­gen. Sie such­te jeman­den, dem sie alles erzäh­len konn­te. Jeman­den, der Schu­le wirk­lich kennt, ohne, dass sie sich lan­ge erklä­ren muss. Und jeman­den, der indi­vi­du­ell hin­schaut, nicht mit einem vor­ge­fer­tig­ten Pro­gramm, son­dern mit ech­tem Inter­es­se an ihrer Situa­ti­on.

Ich hab so viel allei­ne geschafft. Aber das Ende, das ging nicht mehr. Als ich Nico­le ken­nen­lern­te, ent­schied ich mich, den nächs­ten Schritt zu wagen. Es hat ein­fach gematcht.“

Kurz dar­auf ent­schied sie sich für die Jah­res­be­glei­tung „Schul­zeit in Balan­ce“.

Der Moment der Erkennt­nis: Den Bus auch mal ande­re fah­ren las­sen

Einer der wich­tigs­ten Schrit­te in unse­rer Arbeit war, schwarz auf weiß zu sehen, wie viel Ver­ant­wor­tung Kath­rin still und lei­se auf ihre eige­nen Schul­tern gela­den hat­te. Gespürt hat­te sie das längst. Aber es wirk­lich zu sehen, war ein ande­res Gefühl.

Kath­rin beschrieb es so:

Ich war eigent­lich alles. Die­je­ni­ge, die den Fami­li­en­bus gesteu­ert hat. Mit 180 km/h — ohne die Zeit, nach rechts und links zu schau­en.“

In der Beglei­tung geht es nicht dar­um, noch mehr zu leis­ten. Es geht dar­um zu erken­nen, was wirk­lich deins ist — und was du los­las­sen darfst. Das ist für vie­le Müt­ter der befrei­ends­te Moment.

Kath­rin lern­te in klei­nen Schrit­ten Ver­ant­wor­tung abzu­ge­ben und dar­auf zu ver­trau­en, dass es auch ohne sie funk­tio­niert. Wir haben gemein­sam die Berei­che erar­bei­tet, die für sie den meis­ten Stress bedeu­te­ten. Nach und nach konn­te sie ihre Gefüh­le und Gedan­ken ver­än­dern — nach­dem sie erkannt hat­te, wo der Schuh wirk­lich drück­te.

Ich akzep­tie­re jetzt, wenn die auch mal nein sagen. Das befreit mich.“

Sys­te­mi­sche Fami­li­en­ar­beit: plötz­lich spür­ten es alle

Sys­te­mi­sches Arbei­ten klingt für vie­le erst ein­mal fremd. Auch Kath­rin wuss­te nicht genau, was sie erwar­tet. Aber sie war offen:

Ich hat­te kei­ne Ahnung von sys­te­mi­scher Fami­li­en­ar­beit, aber mir war das Ergeb­nis wich­tig — nicht, ob es irgend­wie spoo­ky klingt.“

Wir haben zuerst ihre Her­kunfts­fa­mi­lie auf­ge­stellt und dort The­men gelöst, bevor wir ihre Gegen­warts­fa­mi­lie ange­schaut haben. Was dann pas­sier­te, über­rasch­te Kath­rin selbst.

„Ich kann das gar nicht so genau erklä­ren. Die­se Auf­stel­lung hat eine Har­mo­nie rein­ge­bracht — als wären mir alle so ein biss­chen durch­ein­an­der­ge­lau­fen. Das fand ich wirk­lich beein­dru­ckend. Das war rich­tig zu spü­ren.“

Und die Ver­än­de­rung blieb nicht unbe­merkt. Ihr Mann, ihre Freun­din­nen — alle sahen es.

Man merkt das so — die­se inne­re Ruhe.“

Genau das ist das Mobi­le-Prin­zip, das ich in mei­ner Arbeit immer wie­der erle­be: Wenn sich ein Teil des Sys­tems bewegt, bewe­gen sich die ande­ren mit. Kath­rin hat The­men ihrer Kin­der mit lösen kön­nen, ohne dass die bei­den jemals direkt mit mir gear­bei­tet haben.

Wie lebt Kath­rin heu­te?

Kath­rin schaut zurück und kann es kaum in Wor­te fas­sen, nicht weil sich wenig ver­än­dert hat, son­dern weil es so vie­les ist.

Die Ver­än­de­rung kam nicht von heu­te auf mor­gen. Erst war es die Art, wie sie mit sich selbst sprach. Dann die Art, wie sie auf ihre Kin­der reagier­te. Irgend­wann bemerk­ten es auch die ande­ren.

Das kann man gar nicht mehr ver­glei­chen mit frü­her. Der All­tag ist ruhi­ger gewor­den. Wie bei einer nor­ma­len Fami­lie eben.“

Seit Schul­zeit in Balan­ce hat Kath­rin:

  • die Schul­angst ihrer Toch­ter deut­lich redu­ziert
  • eige­ne Antrei­ber-Mus­ter erkannt und los­ge­las­sen
  • den Fami­li­en­all­tag wie­der ruhig und ent­spannt erlebt
  • sich selbst zurück­ge­fun­den — mehr Zeit, mehr Leich­tig­keit
  • die Fami­lie wie­der als Ein­heit gespürt

Kath­rin weiß heu­te: Es geht nicht dar­um, nie wie­der in alte Mus­ter zu fal­len. Son­dern dar­um, sie schnel­ler zu erken­nen — und schnel­ler wie­der raus­zu­kom­men.

Ich füh­le, dass ich mehr Zeit habe. Das befreit mich.“

Bist du auch bereit für einen Fami­li­en­all­tag, in dem Schu­le nur noch eine Neben­rol­le spielt?

Kath­rins Weg zeigt, dass es sich lohnt, für sei­ne Wün­sche los­zu­ge­hen und sich dabei Unter­stüt­zung zu holen. Sie woll­te nicht per­fekt sein. Sie woll­te ein­fach wie­der atmen kön­nen — als Mut­ter, als Frau, als Fami­lie.

Wenn du dich in ihrer Geschich­te erkennst, freue ich mich auf ein Ken­nen­lern­ge­spräch mit dir. Lass uns gemein­sam schau­en, ob wir ein Match sind.

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