Der März war voll. Voll mit schönen Momenten – und voll mit dem, was die zwei Monate davor an Energie gekostet haben. Dazu kam das typische Märzwetter: ein paar Tage, die sich schon fast nach Frühling angefühlt haben, und dann wieder Rückfall in den Winter. Irgendwie hat das zum Monat gepasst. Aufbruch und Erschöpfung – beides gleichzeitig, beides spürbar. Warum und wieso liest du in meinem Monatsrückblick März.
Website live – der große Meilenstein mit Hindernissen
Der 2. März war das Datum, auf das ich wochenlang hingearbeitet hatte: Meine Website ist online gegangen.
Und nein, es lief nicht reibungslos. Bis spät in die Nacht saß ich daran. Dann fiel das Internet aus. Am nächsten Morgen – genau in dem Moment, als ich die Veröffentlichung im Newsletter teilen wollte – merkte ich, dass ich durch die falsche Mobil- und Tablet-Optimierung meine Desktop- Version zerschossen hatte. Drei Stunden habe ich gebraucht, um sie wiederherzustellen. Ein Moment zwischen echtem, krassen! Frust und einem sehr klaren inneren Satz: Ich will das schaffen.
Und dann war sie da. Online.

Gleichzeitig ist im März etwas passiert, das mich viel mehr bewegt hat als jeder technische Meilenstein: Ein Feedbackgespräch mit einer Mama aus dem Schulzeit in Balance Programm. Solche Gespräche erinnern mich daran, warum ich diese Arbeit mache.
„Wir waren als Familie an einem Punkt, wo ich nicht mehr wusste, wie es weitergehen soll. Mein Sohn zog sich zurück, meine Tochter entwickelte Angststörungen — und ich wusste nicht mehr, ob unsere Familie das noch aushält. Ich hatte das Gefühl, alles falsch zu machen und nichts mehr in der Hand zu haben. Die Arbeit mit Nicole hat mir geholfen zu verstehen, was wirklich hinter dem Stress steckt — nicht nur bei meinem Kind, sondern bei mir. Ich habe meinen Umgang mit Schule verändert — und genau das hat die Leichtigkeit gebracht, die ich mir so lange gewünscht hatte. Heute ist die Atmosphäre bei uns zu Hause entspannt und normal. Konflikte, die vorher unseren Alltag bestimmt haben, gibt es einfach nicht mehr so. Das hätte ich mir damals nicht vorstellen können.“
Kathrin, Mutter von zwei Kindern
Genau das. Wenn ich das lese, weiß ich: Der ganze Weg, mit allem, was er gekostet hat, um so begleiten zu können, hat sich gelohnt. Und ich weiß, da gibt es noch viele Familien, die diese Entspannung ebenfalls erreichen können.
Genau dafür sind im März meine kostenlosen Produkte auf der Website live gegangen – Inhalte, die schon lange fertig gedacht waren und jetzt auch wirklich sichtbar sind. Zwei 0-Euro-Guides: „Hausaufgaben ohne Drama“ für Eltern, die den täglichen Nachmittagsstress kennen und „Wenn Schule innerlich Druck macht“ für alle, die spüren, dass hinter dem Schulstress mehr steckt als nur der angespannte Nachmittag.
Außerdem habe ich begonnen, mich mit Pinterest zu beschäftigen. Dort werden bald auch Inhalte von mir zum Thema Schulstress zu finden sein.
Ich habe viel geschafft und gleichzeitig wurde diesen Monat auch deutlich, was mich dieser Fokus seit Jahresbeginn gekostet hat. Die Website war gedanklich immer präsent. Im März habe ich die körperliche Erschöpfung davon wirklich gespürt, nicht als Schwäche, sondern als klares Signal:
Pausen sind nicht einfach dekorativ – sie sind essenziell!
Draußen sein, kreativ sein, feiern
Neben all der Bildschirmzeit gab es den notwendigen Gegenpol.
Ich war bei zwei Baumpflanzaktionen mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald – bei richtig gutem Wetter, mit motivierten Kindern und dieser besonderen Energie, die entsteht, wenn man gemeinsam etwas in die Erde setzt. Jede Menge toller Eindrücke gibt es auf der Seite der Comeniusschule.
Und dann war da noch ein ganz besonderer Tag: das erste Mal wieder in einer Klasse sein mit dem Projekt „Wir und der Wald“. Das erste Mal wieder in einer Schule, das erste Mal dieses Projekt in der Praxis. Das Wetter hat gepasst, die Kinder waren dabei, es hat Spaß gemacht – es ist einfach ein tolles Projekt. Und gleichzeitig war ich froh, als ich am Ende des Tages wieder gehen konnte. Nicht weil es schlimm war. Sondern weil ich gemerkt habe: Ich muss da nicht mehr sein. Ich darf da sein – und das ist ein großer Unterschied.
Kreativität hatte ebenfalls ihren Platz: Ich habe meinen monatlichen Kreativkurs gemacht – diesmal rund um Ostern und Frühling. Was mich jedes Mal aufs Neue freut: zu sehen, wie Kinder auftauen, wenn sie einfach sie selbst sein dürfen. Es wurde viel gelacht. Es war nicht nur Kreativität – es war Miteinander. Genau dieser Raum, den ich für Kinder schaffen möchte, macht mir diese Kurse so wertvoll.
In der Familie gab es mehrere schöne Ankerpunkte: Der 14. Geburtstag meines Sohnes, mit Familienfeier und den Freunden in der Boulderhalle, Basketball – die Saison endete für ihn als Vizemeister. Und der Geburtstag meines Papas, den wir als Familie zusammen gefeiert haben.
Alles schöne Ereignisse und trotzdem freuen wir uns alle auf eine Auszeit vom Alltag mit den Osterferien.










Ausblick auf April
Der März hat klar gezeigt, was möglich ist – und wo meine Grenzen liegen. Im April nehme ich mir bewusst mehr Raum – für Familie, Natur und Kreativität.
Das steht an:
- Osterferien mit den Jungs – ein Tag im Phantasialand mit ihren Freunden, auf den ich mich ehrlich gesagt selbst freue, denn ich treffe dort 2 Freundinnen, die ich mich online eng begleiten und die ich endlich wieder bzw. zum ersten Mal live sehe!
- Familienübernachtung – wahrscheinlich geht es nach Weimar
- Wochenende in Köln – Ich treffe nach mehr als einem Jahr meine Coachinggruppe. Wie besuchen gemeinsam das Konzert von Mike Baum „Coaching in concert“. Das wird richtig gut.
- Wir und der Wald an einer anderen Grundschule
- weitere Naturpädagogische Projekte im Jugendwaldheim und in der Kita
- Monatlicher Kreativkurs – diesmal rund um Mutter- und Vatertag
- Kindergeburtstag im Wald, den ich begleite
- mehrere Blogartikel, die ich schon lange auf meiner Liste habe in die Tat umsetzen
Der April ist terminlich voll und gleichzeitig möchte ich ihn ruhiger angehen. Ob es gelingt?
Trag dich gerne in meinen Newsletter ein und du erfährst es als erste.
Und bei dir? Wie war dein März?
War es auch ein Monat, der viel gefordert hat und dabei gezeigt hat, wo deine Grenzen liegen? Ich freue mich, wenn du mir schreibst.
Hallo Nicole,
herzlichen Glückwunsch zur neuen Website. Da hast du wirklich was geschafft. Toll. Und ich wünsche dir, das ganz viele Menschen den Weg auf deine Seiten finden, für die dein Angebot das Richtige ist. Für uns kommt es ein bisschen zu spät, wir haben das Thema Schule fast durch und haben es irgendwie hinbekommen. Schade, dass diese schönen Jahre von Kindheit und Jugend so negativ davon geprägt werden können.
Und ja, Aufbruch und Erschöpfung, das passt auch ganz gut für meinen März.
Herzliche Grüße
Dorothee
Liebe Dorothee!
Vielen Dank, ja, es war eine große Nummer, aber du wirst es ja selbst kennen. Was Schule angeht, höre ich es von fast jedem, der seine Kinder schon durch die Schule durchgebracht hat. Wirklich verrückt, dass dieses System so weiter existiert.
Lass uns beide den April mit mehr Entspannung angehen!
Herzliche Grüße Nicole
Hallo Nicole,
herzlichen Glückwunsch zur neuen Website! Und Hut ab für Deine „Schul-Arbeit“ … da bin ich wieder froh, dass ich keine Kinder habe und mir das erspart bleibt. 😬
Viele Grüße und frohe Ostern
Julia