Der Dezem­ber ist einer mei­ner Lieb­lings­mo­na­te – auch wenn ich gene­rell eher Team Som­mer bin. Mit Advents­kranz und Advents­ka­len­dern, frü­her Dun­kel­heit und Kamin­feu­er, weih­nacht­li­cher Deko­ra­ti­on und dann den Fei­er­ta­gen lädt er zu Gemüt­lich­keit und Besin­nung ein. Ich schaf­fe es immer bes­ser, die­ses gemäch­li­che Tem­po mit­zu­ge­hen und mich weni­ger stres­sen zu las­sen. Aber lies selbst in die­sem Monats­rück­blick, was es dazu gebraucht hat.

The­ma Nr. 1: Reduk­ti­on, Kör­per­wahr­neh­mung und ein ande­rer Umgang mit Zeit

Ein Ter­min beim Osteo­pa­then auf­grund von Rücken­schmer­zen hat mir sehr klar gespie­gelt, dass es spä­tes­tens jetzt ange­sagt ist, bes­ser auf mich zu ach­ten. Mein Kör­per hat lan­ge Zeit mein hohes Tem­po und vie­le The­men mit­ge­tra­gen, obwohl er klar signa­li­siert hat, dass Pau­sen nötig sind. Und so habe ich den Blick anders gelenkt. Auf mei­ne Kräf­te. Auf mei­ne Zeit. Auf das, was wirk­lich mög­lich ist, ohne stän­dig über die eige­nen Gren­zen zu gehen.

Aus die­sem Grund habe ich in die­sem Jahr deut­lich weni­ger Weih­nachts­kar­ten gebas­telt und geschrie­ben als sonst. In Form von digi­ta­len Grü­ßen und dem Foto einer von mir gelet­ter­ten Kar­te konn­te ich dann für mich eine Form fin­den, die mir pas­send erschien.

Auch das Bas­teln von Geschen­ken hat kaum Raum ein­ge­nom­men. Nicht, weil mir die­se Din­ge egal gewor­den sind, son­dern weil mei­ne Zeit und Ener­gie begrenz­ter waren – und ich das erst­mals nicht über­gan­gen habe.

Die­ser Dezem­ber war des­halb ein Monat der bewuss­te­ren Ent­schei­dun­gen: nicht alles tun, was man könn­te. Nicht alles erfül­len, was man von sich selbst erwar­tet.

Kie­fer­na­dels­ter­ne

The­ma Nr. 2: Krea­tiv­ar­beit, Bran­ding-Abschluss und Rück­schau aufs Busi­ness­jahr

Gleich­zei­tig war der Dezem­ber beruf­lich alles ande­re als leer. Mit drei Krea­tiv­kur­sen pro Woche und vie­len quir­li­gen Kin­dern war immer gut was los im Hau­se Schr­empf. Aber es ist so schön zu sehen, wie krea­tiv sie wer­den, wenn sie den Raum dafür bekom­men.

weih­nacht­li­ches krea­tiv Ein­horn

Ein gro­ßer Mei­len­stein durf­te außer­dem abge­schlos­sen wer­den: Logo und Bran­ding sind fer­tig. Ein Pro­zess, der lan­ge in Bewe­gung war, hat nun eine kla­re Form bekom­men. Das fühlt sich nicht nach Abschluss im Sin­ne von „fer­tig“ an, son­dern nach Ankom­men und gleich­zei­tig der Basis für den Auf­bau mei­ner Web­site.

Zum Jah­res­en­de gehör­te für mich auch eine bewuss­te Rück­schau auf das (Business-)jahr. Kein Abha­ken, kein Bewer­ten. Son­dern ein ehr­li­ches Hin­se­hen:
Was ist gewach­sen?
Was hat sich bewährt?
Was darf blei­ben – und was nicht?

Dafür war der Jah­res­rück­blog von Judith Peters genau das rich­ti­ge Event. Die­se Chall­enge hat die­ses Jahr qua­si mein Rauh­nachts­ri­tu­al ersetzt und hat­te auf mich eine ähn­lich beru­hi­gen­de Wir­kung. Zeit mit mir selbst und mei­nen Wün­schen zu ver­brin­gen, ist eben auf ver­schie­de­ne Art und Wei­sen mög­lich. Mei­nen Jah­res­rück­blick kannst du hier lesen.

The­ma Nr. 3: Fami­lie, gemein­sa­me Zeit und ein beson­de­rer Jah­res­wech­sel

Pri­vat war der Dezem­ber ruhig und sehr ver­bin­dend. Als Niko­laus­ge­schenk waren wir als Fami­lie im Christ­mas­va­rie­té von Da Capo in Aschaf­fen­burg und hat­ten einen schö­nen gemein­sa­men Sams­tag. Show, bum­meln, ein­kau­fen, gemein­sam essen.

Das Weih­nachts­fest war ent­spannt, so wie wir es uns wün­schen. Ohne gro­ße Auf­re­gung, ohne Stress. Wie schon die letz­ten Jah­re auch war ich bei „Weih­nach­ten unter­wegs“ als Dar­stel­le­rin dabei. Die­ses Jahr war ich die schwan­ge­re Maria;) Danach fei­ern wir schon immer alle Mann bei mei­nen Eltern und über­nach­ten dort.


Sil­ves­ter war die­ses Jahr eine Pre­mie­re. Alex und ich haben zu ers­ten Mal seit­dem wir Kin­der haben allein gefei­ert. Tags­über machen wir mit Freun­den seit meh­re­ren Jah­ren eine Wan­de­rung durch den Wald in den nächs­ten Ort. Die­ses gesel­li­ges Bei­sam­men­sein in der Natur war ein schö­ner bewuss­ter Abschluss, sodass wir es uns zu zweit mit Raclette abends daheim gemüt­lich gemacht haben, wäh­rend die Jungs bei Freun­den gefei­ert haben.

Was ich im Dezem­ber 2025 gebloggt habe

Aus­blick auf den Janu­ar 2026

  • Mit dem neu­en Bran­ding ins Arbei­ten kom­men und Web­is­te Erstel­lung begin­nen
  • Tem­po wei­ter­hin nied­rig hal­ten
  • 1. Hil­fe-Kurs auf­fri­schen
  • an mei­nem 1. Kri­mi­din­ner teil­neh­men
  • Faschings­sit­zung beim 1. LCV die Hasel­nüss
  • Klar prio­ri­sie­ren, was wirk­lich ansteht