Der April hatte so viel drin, dass ich selbst manchmal staune, wenn ich zurückschaue. Freizeitpark mit den Jungs, Wanderungen, Köln mit meinen Frauen, Flammlachs am Karfreitag, die Rhön, ein Kletterpark, Naturpädagogik quer durch Schulen, Kindergärten und Waldheime – und mittendrin die Erkenntnis, dass all das Draußensein mich nicht nur getragen, sondern nach langen ersten Monaten auch ein Stück weit zur Ruhe gebracht hat. Deshalb liebe ich den Monatsrückblick- zeigt er mir doch, wie viel ich erlebt und geschafft habe. Aber lest selbst…
Familie & Freizeit – ein Monat voller gemeinsamer Momente
Die höheren Temperaturen und die längeren Tage- ich liebe sie! Es fühlt sich alles leichter an und verlockt zu Unternehmungen und davon gab es dann auch eine Menge.
Der erste April war der Startpunkt dafür: Ich bin mit meinen beiden Jungs und je einem Freund ins Phantasialand gefahren. Dort habe ich Loredana und Simone getroffen, die ebenfalls spontan mit ihren Kindern hingefahren sind, als ich ihnen von meinen Plänen erzählt hatte. Ein Treffen, das so nicht geplant war, und das sich genau deshalb besonders angefühlt hat. Es war das erste Mal, dass wir uns live gesehen haben.

An Karfreitag sind wir gewandert – mit meinem Mann, unserem Sohn und unserem Verein Jungs von der Linde. Mit Flammlachsgrillen. Die Art von Tag, die sich nach echtem Frühlingsanfang anfühlt.
Ostern selbst war ruhig. Ostersonntag bei meinen Eltern, mit der ganzen Familie. Genau so, wie es sein soll.
In den Ferien hatten wir eigentlich Weimar geplant – aber irgendwie hatte niemand so richtig Lust, wieder so lange im Auto zu sitzen. Spritpreise hin oder her, der innere Widerstand war größer. Und dann war es sogar die Entscheidung der Jungs: lieber in der Rhön wandern zu gehen. Den Tag davor waren wir noch im Kletterpark in Steinau mit der längsten Seilrutsche Europas – und zum ersten Mal in dieser Saison in der Eisdiele. Eigentlich unglaublich, dass wir sozusagen ohne Murren zwei Naturevents gemeinsam erleben durften. Ich fand das wunderbar.




Und dann war da noch das Wochenende in Köln. Mit meinen vier Frauen aus der Coaching-Lerngruppe. Das zweite Mal, dass wir uns alle live gesehen haben. Ein Coaching-Konzert von Mike Baum, gute Gespräche, eine Nacht zusammen im Hotel. Es ist schon erstaunlich, wie aus vermeintlich Fremden so enge Vertraute werden können, die sich gegenseitig wertschätzen und unterstützen. Solche Wochenenden laden auf eine Art auf, die ich sonst kaum kenne.


Um auch den Urlaub meines Mannes gemeinsam genießen zu können, waren wir ein paar Tage mit dem Camper in Nordhessen. Dort haben wir eine schöne Ausstellung im Stadtmuseum in Kassel angeschaut: „Kinderkram- wie Spielen uns verbindet„- und werden wohl wieder kommen, da wir gar nicht alles anschauen konnten. Abends waren wir zu Gast bei Freunden und sind am nächsten Tag am Edersee gewandert. Übernachtet haben wir auf dem Grundstück des Ziegenhofs Grüne Hügel– inklusive Erklärung zur Ziegenhaltung und extrem leckerem Käse. Sonntags waren wir dann quasi auf dem Rückweg bei einer Freundin, die mit mir die Naturpädagogik- Ausbildung absolviert hat. Es ist auch hier so besonders, dass der Kontakt bestehen geblieben und so herzlich und vertraut ist, auch wenn wir uns nur ganz selten sehen.





Der Frühling, das tolle Wetter, mein Mann und ich mal mit freiem Kopf – das hat einfach gut getan.
Business – Pinterest, Flyer, Feedback und eine Fortbildung
Auf der Businessseite habe ich im April konsequent weitergemacht: Jeden Tag ein Pin auf Pinterest. Kein großes Drama, einfach dran bleiben, das ist der Plan. Die ersten Ergebnisse sollen sich nach einigen Monaten zeigen, ich bin gespannt!
Außerdem habe ich gemeinsam mit meiner Designerin Tomke einen Flyer erstellt, den ich jetzt hier in der Gegend verteilen werde. Ein erster Schritt, um offline sichtbarer zu werden. Denn nur weil ich weiß, was ich anbiete, wissen es die Menschen um mich herum noch lange nicht, durfte ich schon oft feststellen.


Besonders berührt hat mich das Feedbackgespräch mit einer Mutter, die ihr Jahresprogramm mit mir bald abschließt. Aus diesem Gespräch ist etwas Schönes entstanden – eine Art Mini-Zeitschrift, die zeigt, was in dieser gemeinsamen Zeit passiert ist. Ich freue mich sehr, dass sich alles zum Positiven gewendet hat und feiere sie dafür! Falls dich das interessiert, kannst du hier reinlesen und dich inspirieren lassen, was alles möglich ist, wenn man für sich und seine Familie losgeht:
Außerdem habe ich eine Fortbildung zum Thema Stress, Resilienz und dem Zusammenhang mit Natur gemacht – und gemerkt, wie gut diese Inhalte zu dem passen, was ich bereits tue. Da wächst gerade etwas zusammen.
Draußen unterwegs – Naturpädagogik im Vollgasmodus
Beruflich war ich im April wirklich viel draußen.
Mehrere Einsätze im Jugendwaldheim, das eine wirklich tolle neue Homepage bekommen hat- schaut gerne mal rein. Es hat sich einiges getan!
Zweimal war ich mit dem Projekt „Wir und der Wald“ einen Vormittag in der Schule unterwegs- bei bestem Wetter. Das Projekt scheint unter einem guten Stern zu stehen! Ich freue mich auf die noch ausstehenden Termine an anderen Schulen.
Zweimal war ich im Kindergarten mit dem Frühlingsthema „Tierkinder“ unterwegs, habe einen Kindergeburtstag im Wald mit Schatzsuche begleitet und eine Schulklasse besucht, die im Schullandheim Wegscheide in Bad Orb auf Klassenfahrt war und mit ihnen ein naturpädagogisches Modul durchgeführt.
Draußen sein, mit Kindern arbeiten, in der Natur ankommen. Das ist der Teil meiner Arbeit, der mich trägt. Und gleichzeitig war es viel. Sehr viel.
Mein Fazit: was es gebraucht hat
Ich habe die Osterferien gebraucht, um Runterzufahren. Auch wenn ich zwischendurch gearbeitet habe – ein paar Tage Auszeit an Ostern und die Zeit mit den Kindern, die ich mir bewusst freigenommen habe: Das hat geholfen, den Kopf freizubekommen. Wirklich freizubekommen. Nicht nur kurz. Endlich wurde mein Kopf wieder ruhig und ich konnte aus dem Gedankenhamsterrad aussteigen.
Und dann kam trotzdem der Stressherpes. Was paradox klingt, ist eigentlich typisch: Der Körper zeigt seine Symptome oft nicht dann, wenn es am stressigsten ist, sondern danach. Wenn er merkt, dass er jetzt loslassen darf. Die ersten drei Monate dieses Jahres waren intensiv – die Website, die Freebies, der ganze Aufbau und der Alltag dazu. Das hatte sich jetzt seinen Weg gebahnt.
Das ist übrigens auch das, was ich im Coaching immer wieder sage: Wir dürfen freundlich mit uns sein. Und ich versuche, mir dabei selbst gut zuzuhören. Weil es immer wieder Dinge gibt, die uns nicht gelingen – auch wenn wir unser Bestes geben.
Was ich jedoch dabei sehe: Je besser ich meine eigenen Muster kenne, desto früher kann ich solche Gedankenketten unterbrechen – bevor der Körper selbst die Reißleine zieht. Das gelingt nicht auf Anhieb. Aber vielleicht jedes Mal ein kleines bisschen früher. Und das ist doch ein toller Erfolg!
Passend dazu habe ich in der Fortbildung und im eigenen Erleben wieder gespürt, welche Kraft die Natur hat – einfach draußen sein, ohne Plan, ohne Aufgabe. Das hat mich in diesem Monat mal wieder mehr aufgefangen als vieles andere.
Was im April auf dem Blog war
Im April sind hier auf dem Blog drei Beiträge erschienen. Falls du einen davon noch nicht gelesen hast, kannst du das hier nachholen:
- Beinahe 12 von 12 – oder: wie ich den Elften fotografiert habe
- Ziele bis Juni 2026: Meine To-Want-Liste
- 365 Tage Schulfrieden – mit nur einem Satz am Tag
Ausblick auf den Mai
Der Mai startet direkt mit einem großen Moment: Am 3. Mai ist die Konfirmation meines Sohnes. Davor wandern wir wahrscheinlich am 1. Mai, und am 2. darf es ruhig sein – Vorbereitung, Zuhause, ankommen.
Ansonsten warten wieder viele Einsätze im Jugendwaldheim und drei Klassen mit dem Projekt „Wir und der Wald“ auf mich.Zudem möchte ich endlich anfangen, ein Webinar zu planen. Mit dem, was in der Fortbildung entstanden ist, und dem, was ich ohnehin schon mitbringe: wie Stress entsteht, was er mit uns macht – und was Natur damit zu tun hat.
Ich möchte mir auch die Zeit nehmen einige Blogbeiträge rund um Schulstress zu verfassen und euch so bestmöglich mit meinem Wissen zu nunterstützen.
Außerdem fahren meine Jungs auf Klassenfahrt und die langen Wochenenden bieten die Möglichkeiten für gemeinsame Unternehmungen, da mein Mann auch frei hat.
Und bei dir? Wie war dein April?
War er auch voll – mit schönen Dingen, mit Momenten, die getragen haben, und vielleicht auch mit einem Moment, in dem der Körper einfach Nein gesagt hat? Ich freue mich über deine Nachricht.