Die­ses Jahr schrei­be ich mei­nen ers­ten Jah­res­rück­blick und fin­de es erstaun­lich, wie viel da wirk­lich pas­siert ist. 2025 war für mich ein Jahr der Bewe­gung. Kein ruhi­ges Dahin­glei­ten, kein kla­rer Plan von Anfang an, son­dern ein stän­di­ges Rauf und Run­ter. Rück­bli­ckend fühlt es sich an wie eine Ach­ter­bahn­fahrt: mit Momen­ten von Auf­bruch, Klar­heit und Freu­de – und genau­so mit Unsi­cher­heit, Zwei­fel und inne­rem Rin­gen. Adre­na­lin, Bauch­kit­zeln und leich­ter Schwin­del bei der Ziel­ein­fahrt eben.

Mein Wort des Jah­res war Wachs­tum. Damals noch eher ein Wunsch, heu­te eine Erfah­rung. Nicht Wachs­tum im Sin­ne von höher, schnel­ler, wei­ter, son­dern Wachs­tum als Pro­zess. Als etwas, das ent­steht, wenn man sich auf den Weg macht, Ent­schei­dun­gen trifft, sie wie­der hin­ter­fragt und trotz­dem wei­ter­geht.

Die­ses Jahr hat mich immer wie­der an den­sel­ben Kern zurück­ge­führt: Was will ICH eigent­lich? Für mich per­sön­lich, mei­ne Fami­lie und für die Kin­der und Fami­li­en aus dem Schul­um­feld, die mir am Her­zen lie­gen.
Wie kann Leben – vor allem für Fami­li­en, in denen Schu­le den All­tag stark bestimmt – leich­ter wer­den?
Wie kann Ler­nen wie­der mit Freu­de ver­bun­den sein, statt mit Druck?
Und wie kön­nen Eltern ihre Rol­le so gestal­ten, dass Schu­le nicht alles domi­niert, son­dern ein­ge­bet­tet bleibt in Bezie­hung, Fami­li­en­zeit und Ver­trau­en?

Ich habe los­ge­las­sen, auf­ge­baut, aus­pro­biert. Ich habe Din­ge zum ers­ten Mal gemacht, Sicher­hei­ten hin­ter mir gelas­sen und gemerkt, wie viel sich unter­wegs fügt. Rück­bli­ckend sehe ich: Ich habe mir in die­sem Jahr vie­le der Eigen­schaf­ten und Kennt­nis­se ange­eig­net, die ich als Coach und Selbst­stän­di­ge brau­che – nicht nur durch Theo­rie, son­dern auch durch Erfah­rung.

Mei­ne The­men und High­lights in 2025

Raus aus dem Beam­ten­tum und rein in die Selb­stän­dig­keit!

Der Schritt aus dem Beam­ten­tum war einer der tief­grei­fends­ten Pro­zes­se die­ses Jah­res. Nicht, weil er plötz­lich kam, son­dern weil er sich über vie­le Jah­re inner­lich ange­bahnt hat. Ich war mehr als zwan­zig Jah­re Leh­re­rin. Ein Beruf, den ich mit Herz­blut aus­ge­übt habe und der lan­ge Zeit genau der rich­ti­ge Platz für mich war. Gera­de in her­aus­for­dern­den Pha­sen – ins­be­son­de­re wäh­rend der Coro­na-Zeit – war es mir ein gro­ßes Anlie­gen, Kin­dern Sta­bi­li­tät, Ver­läss­lich­keit und einen siche­ren Rah­men zu geben. Das war für mich einer der Grün­de, war­um ich trotz wach­sen­der inne­rer Erschöp­fung und oft­mals gegen mei­ne eige­nen Wer­te lebend, wei­ter­ge­macht habe.

Als ich mich für die Eltern­zeit ent­schie­den habe, war das ein bewuss­ter Aus­stieg ohne zu wis­sen, was kom­men könn­te. Und doch habe ich rela­tiv schnell gemerkt, wie groß die Erleich­te­rung war, nicht mehr täg­lich in die Schu­le zu gehen. Erst mit die­sem Abstand wur­de mir bewusst, unter wel­chem dau­er­haf­ten Druck ich gestan­den hat­te. Jeder ein­zel­ne Besuch in mei­ner ehe­ma­li­gen Klas­se und Schu­le hat mir gezeigt: Ich freue mich, Kol­le­gin­nen und Kin­der zu sehen – und bin gleich­zei­tig erleich­tert, wie­der gehen zu kön­nen. Die­se Ambi­va­lenz war für mich ein wich­ti­ges Signal.

Ich habe mich sehr bewusst gefragt, ob es inner­halb des Sys­tems ande­re Wege für mich geben könn­te. Mein Wunsch war es, Schu­le anders zu beglei­ten: als Natur­päd­ago­gin, mit regel­mä­ßi­gen Wald­ta­gen, als Ergän­zung und Ent­las­tung für Lehr­kräf­te, als zusätz­li­cher Erfah­rungs­raum für Kin­der. Ich habe erlebt, wie wert­voll genau sol­che exter­nen Impul­se sind – etwa im Jugend­wald­heim – und wie sehr Kin­der davon pro­fi­tie­ren, ande­re Bezugs­per­so­nen und ande­re Lern­or­te zu erle­ben. Die Rück­mel­dun­gen aus Schu­len waren grund­sätz­lich posi­tiv, der Bedarf war da. Und trotz­dem ließ sich kein trag­fä­hi­ges Modell umset­zen. Die Ant­wort auf mei­ne Fra­ge nach Alter­na­ti­ven wur­de sinn­ge­mäß so beant­wor­tet: Solan­ge Leh­rer­man­gel herrscht, sei­en sol­che Ideen zwar schön, aber nicht umsetz­bar.

Hin­zu kam die Erkennt­nis, dass ein Wech­sel an eine ande­re Schu­le oder in ein alter­na­ti­ves Schul­kon­zept rea­lis­tisch kaum mög­lich gewe­sen wäre. Ver­set­zun­gen sind kom­plex, schul­amts­ge­bun­den und gera­de in Zei­ten von Per­so­nal­man­gel wenig gewollt. Immer deut­li­cher wur­de mir: Das Sys­tem, so wie es aktu­ell auf­ge­baut ist, bie­tet wenig Raum für indi­vi­du­el­le Wege – weder für Kin­der noch für Eltern noch für Lehr­kräf­te.

Auch der Ver­such, mir wäh­rend der Eltern­zeit über eine Tätig­keit als Ver­tre­tungs­lehr­kraft zumin­dest ein Teil-Ein­kom­men zu sichern, schei­ter­te – wor­an, weiß ich bis heu­te nicht, aber es hat mich ermü­det und ich habe es als Zei­chen dafür gese­hen, dass die­ser Weg hier für mich endet.

Der Abschied vom Beam­ten­tum war des­halb kein impul­si­ver Schritt, son­dern eine kla­re inne­re Ent­schei­dung. Und ja, er war mutig. Ohne mei­nen Mann und sei­ne finan­zi­el­le Unter­stüt­zung wäre die­ses Jahr für uns als Fami­lie deut­lich schwie­ri­ger gewor­den. Die­se Ent­schei­dung haben wir gemein­sam getra­gen. Und genau das hat sie mög­lich gemacht. Ich bin ihm sehr dank­bar dafür!

Was für mich rück­bli­ckend beson­ders wich­tig ist: Die­se Ent­schei­dung hat sich kei­nen ein­zi­gen Moment falsch ange­fühlt. Auch nicht mit dem Wis­sen, dass ich mei­nen Her­zens­job hin­ter mir las­se. Ich traue­re nicht um das Unter­rich­ten an sich, son­dern um ein Sys­tem, das aus mei­ner Sicht vie­le Men­schen auf­reibt – enga­gier­te Lehr­kräf­te eben­so wie Kin­der und Eltern.

Heu­te weiß ich: Der Aus­stieg aus dem Beam­ten­tum war kein Weg weg von etwas, son­dern ein Weg hin zu etwas Neu­em. Hin zu Selbst­stän­dig­keit, Gestal­tungs­frei­heit und der Mög­lich­keit, Fami­li­en auf eine ande­re Wei­se zu beglei­ten. Nicht inner­halb eines Sys­tems, son­dern ergän­zend dazu. Mit dem Blick auf das Gan­ze: auf das Kind, die Fami­lie, das Ler­nen und das Leben dar­um her­um.

Die­ser Schritt war einer der größ­ten die­ses Jah­res. Und er hat den Raum geöff­net für alles, was danach ent­ste­hen durf­te.

Zustel­lung mei­ner Ent­las­sungs­ur­kun­de
Und damit war ich raus- Tschüss Beam­ten­tum

Men­to­ring, Beglei­tung und ein Netz, das trägt

Schon in der Eltern­zeit war mir sehr schnell klar: Den Weg in die Selbst­stän­dig­keit kann und will ich nicht allei­ne gehen. In mei­nem direk­ten Umfeld gibt es nur weni­ge Men­schen, die selbst­stän­dig arbei­ten oder sich ein Online-Busi­ness auf­bau­en. Begrif­fe wie Fun­nel, Copy­wri­ting, News­let­ter­ge­stal­tung, Cus­to­mer­jour­ney, Kun­den­ava­tar, Arche­ty­pen und vie­le wei­te­re mehr, hör­ten sich für mich an wie vom ande­ren Stern. Des­halb woll­te ich Klar­heit und Unter­stüt­zung und ande­re Men­schen, denen es genau­so ging.

Ich star­te­te des­halb mit einem Men­to­ring inner­halb der For­tu­ne Fami­ly. Dort habe ich ers­tes Wis­sen erlangt und in den Grup­pen­cha­l­lenges die ers­ten Ver­su­che im Online­be­reich gemeis­tert. Aus die­ser Zeit sind eini­ge Freund­schaf­ten ent­stan­den und das Wis­sen: Ich bin nicht allei­ne auf die­sem Weg. Dabei ging es in den per­sön­li­chen Gesprä­chen nicht nur um Stra­te­gien, son­dern um per­sön­li­ches Wachs­tum, um Zwei­fel, um Fra­gen, die man nicht in jeder Grup­pe stellt. Die­se Nähe war und ist für mich ein gro­ßer Schatz.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Bau­stein auf mei­nem Weg war die Beglei­tung durch Lisa Kosmal­la und The­re­sa Ehsa­ni. Zwei unter­schied­li­che Per­sön­lich­kei­ten, zwei unter­schied­li­che Schwer­punk­te – und genau des­halb so wert­voll. Hier ging es sehr kon­kret um mei­nen Busi­ness­auf­bau, um Posi­tio­nie­rung, um Sicht­bar­keit, aber auch um inne­re Blo­cka­den. Mir zu erlau­ben, mir Wis­sen und Erfah­rung ein­zu­kau­fen, war ein gro­ßer Schritt. Gera­de aus einer Beam­ten­lo­gik her­aus, in der Wei­ter­bil­dung zwar statt­fin­det, aber sel­ten in die­ser per­sön­li­chen Inten­si­tät.

Per­sön­li­che Post von Lisa pas­send zu ihrem YEAH Busi­ness

Heu­te fällt mir Inves­tie­ren all­ge­mein und in mein Wis­sen deut­lich leich­ter. Nicht, weil es mich kei­ne Über­win­dung mehr kos­tet, son­dern weil ich erfah­ren habe, dass es mir immer etwas bringt. Wis­sen, Erfah­rung und per­sön­li­che Ent­wick­lung sind das Ein­zi­ge, was bleibt – unab­hän­gig davon, wie sich Wege ver­än­dern.

Ein wei­te­rer Raum, der mich sehr getra­gen hat und immer noch stärkt, ist die Lern­grup­pe, die im Rah­men mei­ner Coa­ching-Aus­bil­dung an der Aka­de­mie für Fami­li­en­coa­ching ent­stan­den ist. Der Moment, im Febru­ar gemein­sam mit die­ser Grup­pe das ers­te per­sön­li­che Tref­fen zu erle­ben und gemein­sam am Trans­for­ma­ti­ons­wo­chen­en­de teil­zu­neh­men, war für alle von uns etwas ganz Beson­de­res. Nach so viel Online-Ler­nen plötz­lich zusam­men­zu­kom­men, Gesich­ter, Stim­men und Geschich­ten live zu erle­ben, hat unse­re Ver­bin­dung wei­ter gestärkt. Unse­re Grup­pe trifft sich wei­ter­hin fast wöchent­lich und ich bin sehr dank­bar für die­sen gemein­sa­men Weg auch lan­ge nach der Aus­bil­dung. Kirs­ten, Mar­leen und Iri­na sind wun­der­vol­le Coa­ches und wir arbei­ten mit der glei­chen Aus­bil­dung in unter­schied­li­chen Berei­chen. Gran­di­os!

Kira und unse­re Lern­grup­pe beim Tran­sor­ma­ti­ons­wo­chen­en­de in Lands­berg
Iri­na, Kirs­ten, Mar­leen und ich- froh uns live zu sehen

Einen gemein­sa­men Weg habe ich auch mit 3 Leh­re­rin­nen, die ich online, bei Andre­as Rein­ke und sei­nem Rela­ti­onship ken­nen­ge­lernt habe. Hier habe ich Frau­en gefun­den, die ech­tes Inter­es­se am Leben der ande­ren haben, die zuhö­ren, Feed­back geben und sich gegen­sei­tig unter­stüt­zen – nicht aus Pflicht, son­dern aus Ver­bun­den­heit. In die­sen Räu­men durf­te ich nicht nur neh­men, son­dern auch geben. Und genau dar­in liegt für mich ein gro­ßer Wert. Miri­am, Lore­da­na und Simo­ne: ihr seid groß­ar­tig!

All die­se For­men von Beglei­tung haben mir eines sehr deut­lich gezeigt: Es gibt nicht die eine rich­ti­ge Art von Men­to­ring. Es gibt unter­schied­li­che For­ma­te, unter­schied­li­che Inten­si­tä­ten und unter­schied­li­che Pha­sen. Und man darf sich Zeit neh­men her­aus­zu­fin­den, was einem wirk­lich wei­ter­hilft. Für mich war die­ses Netz aus Grup­pen, Ein­zel­be­glei­tung und gemein­sa­mer Ent­wick­lung ein tra­gen­des Fun­da­ment.

Aus die­ser Erfah­rung her­aus ist auch mein Wunsch ent­stan­den, selbst einen Raum für Müt­ter zu schaf­fen – einen Ort der Ver­net­zung, der Offen­heit und der gegen­sei­ti­gen Stär­kung. Einen Raum, in dem man nicht alles allei­ne tra­gen muss, son­dern von den Erfah­run­gen ande­rer pro­fi­tie­ren darf. Denn oft sind es nicht nur die eige­nen Erkennt­nis­se, son­dern das Zuhö­ren bei ande­ren, das Ant­wor­ten bringt und Mut macht, den nächs­ten Schritt zu gehen. Die­se Idee möch­te ich in 2026 umset­zen.

Dran­blei­ben statt durch­star­ten – Ler­nen als Hal­tung

Nach all den Ent­schei­dun­gen, Abschie­den und neu­en Räu­men wur­de mir in die­sem Jahr sehr deut­lich, wie sehr Ler­nen mein Leben prägt – und wie sehr sich mein Ver­ständ­nis davon ver­än­dert hat. Nicht als etwas, das man abschließt, son­dern als etwas, das mit­geht. Still, regel­mä­ßig, manch­mal unschein­bar, aber wirk­sam.

Ein gutes Bild dafür ist mein Duo­lin­go-Streak. Seit sechs Jah­ren ler­ne ich dort täg­lich. Am Anfang woll­te ich mei­ne Spa­nisch­kennt­nis­se auf­fri­schen. Es war es vor allem das Spie­le­ri­sche, das mich gehal­ten hat: kur­ze Ein­hei­ten, Beloh­nun­gen für klei­ne Schrit­te, Punk­te, Abzei­chen, Monats­pla­ket­ten. Es gab eine Zeit, in der mich der Wett­streit stark moti­viert hat. Ich woll­te Zie­le errei­chen, Level hal­ten, nicht „raus­fal­len“.

Wenn ich heu­te auf die­se Zeit zurück­bli­cke, mer­ke ich, wie wich­tig genau die­se Pha­se war. Nicht, weil sie per­fekt war, son­dern weil sie mich ins Tun gebracht hat. Ler­nen ohne gro­ße Hür­den. Ler­nen ohne stän­di­ge Bewer­tung. Feh­ler machen dür­fen und sie ein­fach noch ein­mal ver­su­chen – mit Unter­stüt­zung, nicht mit Abwer­tung.

Heu­te hat sich mei­ne Moti­va­ti­on ver­än­dert. Ich ler­ne nicht mehr für Punk­te. Ich ler­ne, weil ich die Spra­che hören mag. Mitt­ler­wei­le mache ich Eng­lisch. Die­se Spra­che lie­be ich, sie ist aber nichts, was ich im All­tag selbst­ver­ständ­lich nut­ze – und genau des­halb ist es für mich ein bewuss­ter Raum gewor­den. Kein Müs­sen, kein Leis­tungs­ziel, son­dern ein Dran­blei­ben aus Freu­de.

Als ich vor Jah­ren Men­schen gese­hen habe, die einen Streak von tau­send Tagen hat­ten, konn­te ich mir kaum vor­stel­len, wie das mög­lich sein soll. Heu­te liegt mein eige­ner Streak bei über 2.000 Tagen. Mit vie­len klei­nen Schrit­ten kommt man auch am Gip­fel an, habe ich fest­ge­stellt- oder lan­det irgend­wann im Uni­ver­sum…

Die­se Erfah­rung hat mein Ver­ständ­nis von Ler­nen grund­le­gend geprägt. Und sie wirkt weit über das Spra­chen­ler­nen hin­aus. Ich erken­ne die­sel­be Dyna­mik im Auf­bau mei­nes Busi­ness, in mei­ner eige­nen Wei­ter­bil­dung und ganz beson­ders in der Arbeit mit Kin­dern. Ler­nen gelingt dort, wo Freu­de im Vor­der­grund steht. Wo Feh­ler erlaubt sind. Wo nie­mand stän­dig dar­auf hin­ge­wie­sen wird, was er noch nicht kann.

Gera­de im schu­li­schen Kon­text sehe ich oft das Gegen­teil: Druck, Ver­glei­che, Bewer­tung. Und genau hier liegt für mich ein zen­tra­ler Ansatz­punkt mei­ner Arbeit. Eltern dabei zu unter­stüt­zen, die­sen Druck nicht wei­ter­zu­ge­ben. Ler­nen wie­der als etwas Leben­di­ges zu begrei­fen, nicht als rei­ne Leis­tungs­er­brin­gung. Denn die Auf­ga­be von Eltern ist aus mei­ner Sicht nicht, schu­li­sche Anfor­de­run­gen zu ver­stär­ken, son­dern die Freu­de am Ler­nen zu schüt­zen und – wenn sie ver­lo­ren gegan­gen ist – wie­der zu wecken.

Die­ses Dran­blei­ben, die­ses kon­ti­nu­ier­li­che, freund­li­che Ler­nen ohne Ziel­vor­ga­be, ist für mich eines der wich­tigs­ten Lear­nings die­ses Jah­res. Es zeigt mir immer wie­der: Wachs­tum ent­steht nicht durch Tem­po. Son­dern durch Bezie­hung. Zu sich selbst, zum Ler­nen und zu dem, was gera­de mög­lich ist.

Vie­le ers­te Male erle­ben und dabei ein­fach machen

Ein wei­te­rer roter Faden mei­nes Jah­res war das bewuss­te „Ein­fach machen“. Nicht aus Leicht­sinn, son­dern aus der Erkennt­nis her­aus, dass War­ten auf den per­fek­ten Moment oft nichts ande­res ist als eine sehr ele­gan­te Form von Auf­schie­ben. Gera­de nach dem Aus­stieg aus dem Beam­ten­tum und mit­ten im Auf­bau eines neu­en beruf­li­chen Weges wur­de mir klar: Vie­le Din­ge las­sen sich nicht im Vor­aus klä­ren. Sie klä­ren sich im Tun.

So ist auch mein Blog ent­stan­den. Ohne fer­ti­ge Web­site. Ohne kla­res Kon­zept. Ohne zu wis­sen, wohin er sich ent­wi­ckeln wür­de. Ich habe ange­fan­gen zu schrei­ben, weil ich gespürt habe, dass mir das Schrei­ben hilft, mei­ne Gedan­ken zu sor­tie­ren. Dass es mir einen Raum gibt, um all das, was mich bewegt, in Wor­te zu fas­sen. Nicht für Reich­wei­te, nicht für Stra­te­gie – son­dern zunächst für mich. Das Blog­tober­fest von Judith Peters war dafür der per­fek­te Ein­stieg, denn die To-Want-Lis­te wur­de eine Art inne­re Leit­plan­ke. Sie hat mich immer wie­der dar­an erin­nert, was ich eigent­lich woll­te – jen­seits von To-do-Lis­ten und äuße­ren Erwar­tun­gen. Manch­mal lag sie ein­fach da. Manch­mal habe ich sie ver­ges­sen. Und dann wie­der hat sie mich zurück­ge­holt: zu mei­nen Wün­schen, zu mei­nen Bedürf­nis­sen, zu dem, was mir wich­tig ist. Auch das war ein Teil die­ses Jah­res: mir zu erlau­ben, mich immer wie­der neu zu erin­nern.

Mein ers­ter Blog­ar­ti­kel

Ähn­lich war es mit dem News­let­ter. Die Ent­schei­dung, ihn zu star­ten, kam spon­tan. Auch hier war mir bewusst, dass der „Mar­ke­ting­sinn“ dahin­ter viel­leicht noch nicht aus­ge­reift war. Und trotz­dem habe ich mich dafür ent­schie­den, weil es mir Freu­de macht und weil es Ord­nung in mei­ne Gedan­ken bringt und ich zumin­dest schon mal einer klei­nen Grup­pe von Men­schen Inspi­ra­tio­nen geben kann. Einen Anteil an Spon­tan­start hat­te auch Ste­fa­nie Schä­fer, bei der ich einen 1:1 Call gewon­nen hat­te. So hat­te ich zumin­dest eine ers­te Vor­stel­lung, wie es gehen könn­te. Dan­ke dafür, Stef­fi!

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Ein beson­ders inten­si­ves ers­tes Mal war mein ers­tes Web­i­nar. Ich war auf­ge­regt, unsi­cher, vol­ler Fra­gen. Die Tech­nik hat nicht funk­tio­niert. Nichts lief so, wie ich es geplant hat­te. Und dann hat mein Sohn spon­tan gehol­fen, sein Zim­mer frei­ge­räumt, damit es über­haupt mög­lich war. Am Ende war es nicht per­fekt – aber es war echt. Und es hat funk­tio­niert. Die­se Erfah­rung hat sich tief ein­ge­prägt, weil sie mir gezeigt hat, dass Wir­kung nicht aus Per­fek­ti­on ent­steht, son­dern aus Echt­heit und dem Mut, sich zu zei­gen.

Auch mei­ne Krea­tiv­kur­se und Natur­raum-Ange­bo­te sind auf die­se Wei­se gewach­sen. Aus einer spon­ta­nen Idee wur­de ein ers­ter Ver­such. Aus dem Ver­such wur­den wei­te­re Ter­mi­ne. Und aus guten Erfah­run­gen ent­stan­den Wei­ter­emp­feh­lun­gen. Ich habe dabei sehr deut­lich gemerkt: Am Anfang kennt einen nie­mand. Und nur weil Pla­ka­te hän­gen oder Posts auf Social Media exis­tie­ren, heißt das noch lan­ge nicht, dass Men­schen wis­sen, was man tut.

Sicht­bar­keit ent­steht nicht durch Ankün­di­gung allein, son­dern durch Erle­ben. Durch Men­schen, die etwas aus­pro­bie­ren, gute Erfah­run­gen machen und davon erzäh­len. Die­ses lang­sa­me, orga­ni­sche Wach­sen war für mich ein wich­ti­ges Lear­ning. Es hat Geduld gebraucht – und Ver­trau­en.

Rück­bli­ckend war die­ses Jahr geprägt von vie­len ers­ten Malen. Nicht spek­ta­ku­lär im Außen, aber bedeut­sam für mich. Ich habe Din­ge begon­nen, ohne zu wis­sen, ob sie „erfolg­reich“ sein wür­den. Ich habe aus­pro­biert, ver­wor­fen, ange­passt. Und ich habe gemerkt, dass genau dar­in mein Wachs­tum lag: im Erlau­ben, unter­wegs zu ler­nen.

Die­ses „Ein­fach machen“ war kein blin­der Aktio­nis­mus. Es war ein bewuss­ter Schritt weg vom Per­fek­tio­nis­mus. Weg von der inne­ren Stim­me, die sagt: Du musst erst noch mehr wis­sen, mehr kön­nen, bes­ser vor­be­rei­tet sein. Und hin zu der Hal­tung: Ich darf anfan­gen. Und ich darf unter­wegs wach­sen.

Anbie­ten statt Recht­fer­ti­gen – eine neue inne­re Hal­tung

Ein wei­te­rer zen­tra­ler Wan­del in die­sem Jahr hat­te mit mei­ner inne­ren Hal­tung zu Ange­bo­ten zu tun. Lan­ge Zeit war da das Gefühl, mich erklä­ren zu müs­sen. Als müss­te ich vor­weg­neh­men, war­um das, was ich tue, sinn­voll ist. Als müss­te ich begrün­den, war­um jemand mit mir arbei­ten soll­te. Die­ses inne­re Recht­fer­ti­gen war lei­se, aber wirk­sam – und es hat mich davon abge­hal­ten, mei­ne Ange­bo­te klar und selbst­ver­ständ­lich zu benen­nen.

Rück­bli­ckend erken­ne ich, dass die­ses Gefühl weni­ger mit mei­nen Fähig­kei­ten zu tun hat­te als mit alten Prä­gun­gen. Mit der Vor­stel­lung, dass man nur dann etwas anbie­ten darf, wenn es objek­tiv not­wen­dig, all­ge­mein aner­kannt oder von außen bestä­tigt ist. Ich ken­ne die­ses Mus­ter schon lan­ge: zu wis­sen, was mir gut­tut, und gleich­zei­tig zu spü­ren, dass ich mich dafür erklä­ren soll. Genau hier lag für mich der inne­re Kno­ten.

2025 hat sich die­se Hal­tung Schritt für Schritt gelöst. Nicht durch ein ein­zel­nes Aha-Erleb­nis, son­dern durch Erfah­rung. Durch die ers­ten Ange­bo­te, die ers­ten Rück­mel­dun­gen, die ers­ten Men­schen, die gesagt haben: Genau das brau­che ich gera­de. Und durch die Erkennt­nis, dass nicht jeder sich ange­spro­chen füh­len muss – und dass das kein Man­gel ist, son­dern Klar­heit.

Heu­te sehe ich mei­ne Rol­le deut­lich anders. Ich ver­kau­fe nichts. Ich bie­te an. Ich öff­ne einen Raum, in dem Eltern Unter­stüt­zung fin­den kön­nen, wenn sie spü­ren, dass es so wie bis­her nicht wei­ter­ge­hen soll. Ich arbei­te mit Men­schen, die bereits inner­lich an einem Punkt ange­kom­men sind, an dem sie Ver­än­de­rung wol­len. Mei­ne Auf­ga­be ist nicht, sie davon zu über­zeu­gen. Mei­ne Auf­ga­be ist, sicht­bar zu machen, was mög­lich ist.

Mit die­ser Klar­heit hat sich mein Ver­hält­nis zu Ange­bo­ten grund­le­gend ver­än­dert. Ich muss nichts recht­fer­ti­gen. Ich muss nichts klei­ner machen. Ich darf benen­nen, wofür ich ste­he, wel­che Erfah­rung ich mit­brin­ge und wie ich beglei­te. Ob jemand die­ses Ange­bot annimmt oder nicht, liegt nicht in mei­ner Ver­ant­wor­tung – und das ist ent­las­tend.

Die­se Hal­tung gilt für all mei­ne Berei­che: für mei­ne Arbeit mit Fami­li­en rund um Schul­stress und Ler­nen und mei­nen Coa­ching-Beglei­tun­gen, für Natur­raum und Krea­tiv­an­ge­bo­te und auch für mei­ne Tätig­keit als Gesund­heits­för­de­rin. Über­all geht es für mich nicht dar­um, etwas durch­zu­set­zen, son­dern Mög­lich­kei­ten auf­zu­zei­gen und den Raum zu öff­nen, etwas anders zu machen.

Der Schritt von der Recht­fer­ti­gung zum Anbie­ten war damit kein stra­te­gi­scher, son­dern ein inne­rer. Er hat mir Ruhe gege­ben. Und eine neue Selbst­ver­ständ­lich­keit. Ich darf mei­nen Weg gehen, mei­ne Ange­bo­te klar benen­nen – und dar­auf ver­trau­en, dass die rich­ti­gen Men­schen sich ange­spro­chen füh­len.

Wenn Fami­lie sich ver­än­dert – Abschied, Ver­bin­dung und neue Wege

Ein wei­te­rer prä­gen­der Bereich mei­nes Jah­res war unser Fami­li­en­le­ben. Nicht, weil etwas grund­le­gend „schief­ge­lau­fen“ wäre, son­dern weil sich vie­les ver­scho­ben hat. Still, schlei­chend und manch­mal erst im Rück­blick wirk­lich sicht­bar. Fami­lie ist kein Zustand, den man ein­mal erreicht und dann bewahrt. Fami­lie ist Bewe­gung. Und genau das habe ich 2025 sehr deut­lich gespürt.

Trotz­dem lie­be ich Fotos- wie die­ses, das auf der Hoch­zeit einer Freun­din ent­stan­den ist

Mei­ne Jungs wer­den älter. Selbst­stän­di­ger. Rück­zug gehört mehr und mehr dazu. Tech­nik nimmt einen grö­ße­ren Raum ein, als mir lieb ist, und ich mer­ke, wie sich dadurch gemein­sa­me Fami­li­en­zeit ver­än­dert. Das löst in mir unter­schied­li­che Gefüh­le aus. Auf der einen Sei­te freue ich mich über ihre Ent­wick­lung, ihre Eigen­stän­dig­keit, ihre Fähig­keit, ihren eige­nen Inter­es­sen nach­zu­ge­hen. Auf der ande­ren Sei­te spü­re ich Trau­er. Und manch­mal auch Hilf­lo­sig­keit. Das Gefühl, dass etwas Gemein­sa­mes lei­ser wird. Eine gro­ße Unter­stüt­zung auf die­sem Weg ist für mich Ines Ber­ger mit ihrem Puber­täts­ca­fé.

Die­se Ambi­va­lenz aus­zu­hal­ten war ein wich­ti­ges Lern­feld für mich. Abgren­zung ist not­wen­dig, um selbst­stän­dig zu wer­den. Gleich­zei­tig bedeu­tet Fami­lie für mich wei­ter­hin Ver­bin­dung. Heu­te viel­leicht weni­ger in lan­gen gemein­sa­men Unter­neh­mun­gen, son­dern in klei­nen Momen­ten. Ein Gespräch zwi­schen­durch. Ein gemein­sa­mer Weg. Ein kur­zer Aus­tausch, der Tie­fe hat. Ich ler­ne, die­se Momen­te bewuss­ter wahr­zu­neh­men und nicht an einem Bild von Fami­lie fest­zu­hal­ten, das längst nicht mehr passt.

Unse­re gemein­sa­men Erleb­nis­se als Fami­lie waren viel­fäl­tig – und manch­mal auch kom­pro­miss­reich. Ein Som­mer­ur­laub, bei dem nicht alle Pro­gramm­punk­te gemein­sam statt­fan­den. Ein Tag, an dem jemand ein­fach auf dem Zim­mer geblie­ben ist, obwohl ich es mir anders gewünscht hät­te. Aus­flü­ge, die kür­zer waren, als ich sie geplant hat­te. Und trotz­dem wert­voll. Weil sie gezeigt haben, dass Fami­li­en­zeit heu­te anders aus­sieht als frü­her. Nicht schlech­ter. Nur anders.

Wan­de­rung und gemein­sa­me Stär­kung vor dem Rück­weg

Ein gro­ßes Lear­ning für mich war, mei­ne eige­nen Erwar­tun­gen zu hin­ter­fra­gen. Zu schau­en, wo ich mir selbst Bil­der auf­er­le­ge, wie es „sein soll­te“. Und mir zu erlau­ben, die­se Bil­der los­zu­las­sen. Fami­lie darf sich ver­än­dern. Und ich darf mit­ge­hen, ohne mich selbst dabei zu ver­lie­ren.

In die­sem Jahr habe ich auch gemerkt, wie wich­tig es ist, Ent­schei­dun­gen im Fami­li­en­le­ben immer wie­der neu zu jus­tie­ren. Zu fra­gen: Wie ist es gera­de? Kom­me ich damit zurecht? Möch­te ich das so? Und was braucht es, damit es für alle Betei­lig­ten trag­fä­hig bleibt? Die­se Fra­gen haben mich immer wie­der zurück­ge­holt – weg von Auto­ma­tis­men, hin zu bewuss­ter Gestal­tung.

Die­ses Kapi­tel mei­nes Jah­res war nicht laut. Es war lei­se, manch­mal schmerz­haft, oft berüh­rend. Und es hat mir gezeigt, dass Ver­bin­dung nicht an äuße­ren For­men hängt. Son­dern an Prä­senz, Offen­heit und der Bereit­schaft, sich gemein­sam wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und Din­ge anders zu machen- so, dass sie für uns als Fami­lie pas­sen, für nie­man­den sonst.

Viel­falt als inne­rer Kern – aus der Tie­fe her­aus

Lan­ge Zeit habe ich geglaubt, ich müss­te mich ent­schei­den. Für ein The­ma. Einen Weg. Eine kla­re Linie. Nicht unbe­dingt, weil ich es selbst so emp­fun­den habe, son­dern weil die­se Vor­stel­lung von außen immer wie­der gespie­gelt wur­de: Wer erfolg­reich sein will, muss sich fokus­sie­ren. Wer ernst genom­men wer­den möch­te, darf nicht zu vie­le Din­ge gleich­zei­tig machen.

2025 war für mich das Jahr, in dem ich die­sen Gedan­ken bewusst los­ge­las­sen habe. Nicht trot­zig, nicht rebel­lisch, son­dern klar. Ich habe erkannt, dass mei­ne Viel­sei­tig­keit kein Zei­chen von Unent­schlos­sen­heit ist, son­dern Aus­druck des­sen, wie ich die Welt wahr­neh­me und beglei­te. Und dass genau dar­in mei­ne Stär­ke liegt. Die­ses Gefühl hat sich wäh­rend des Men­to­rings bei der For­tu­ne Fami­ly ent­wi­ckelt und ist für mich das größ­te Lear­ning die­ser Zeit- es wik­lich füh­len zu kön­nen.

Heu­te arbei­te ich bewusst viel­fäl­tig. Mit Fami­li­en. Mit Kin­dern. In der Natur. Mit krea­ti­ven Pro­zes­sen. Mit sys­te­mi­schem Wis­sen, mit Erfah­run­gen aus Schu­le, Coa­ching, Natur­päd­ago­gik und alter­na­ti­ven Heil­me­tho­den. Lan­ge habe ich ver­sucht, die­se Berei­che von­ein­an­der zu tren­nen oder sie klei­ner zu machen, um sie erklär­ba­rer zu hal­ten. Die­ses Jahr habe ich mir erlaubt, sie zusam­men­zu­füh­ren.

Der rote Faden ist dabei kla­rer gewor­den als je zuvor. In all dem, was ich tue, geht es um das­sel­be Anlie­gen: Fami­li­en zu ent­las­ten. Eltern zu stär­ken. Kin­dern Räu­me zu eröff­nen, in denen sie sich als wirk­sam erle­ben dür­fen. Schu­le nicht als iso­lier­tes Sys­tem zu betrach­ten, son­dern als Teil eines grö­ße­ren Gan­zen – ein­ge­bet­tet in Fami­li­en­le­ben, Bezie­hung, Gesund­heit und All­tag.

Gera­de durch mei­ne Viel­sei­tig­keit kann ich Zusam­men­hän­ge sehen, die sonst leicht ver­lo­ren gehen. Ich kann schu­li­sche The­men nicht los­ge­löst von fami­liä­ren Dyna­mi­ken betrach­ten. Ich kann Lern­pro­zes­se nicht vom emo­tio­na­len Zustand eines Kin­des tren­nen. Und ich kann Eltern nicht beglei­ten, ohne auch ihre eige­nen Bedürf­nis­se und Res­sour­cen mit­zu­den­ken. Die­se Per­spek­ti­ve ist kein Zusatz, sie ist mein Fun­da­ment.

Ein wich­ti­ger inne­rer Schritt war für mich, auf­zu­hö­ren, mich dafür zu recht­fer­ti­gen. Nicht alles muss in eine Schub­la­de pas­sen. Nicht alles braucht eine kla­re Kate­go­rie. Man­che Wege erge­ben erst dann Sinn, wenn man sie rück­bli­ckend betrach­tet. Und genau so fühlt sich mein beruf­li­cher Weg an: nicht line­ar, son­dern orga­nisch gewach­sen.

In die­sem Jahr habe ich mir erlaubt, anders zu sein. Nicht im Sin­ne von Abgren­zung, son­dern im Sin­ne von Aner­ken­nung. Anders zu arbei­ten. Anders zu den­ken. Und damit auch ande­re anzu­spre­chen. Aus die­sem Grund­satz hat sich dann auch mei­ne Mar­ke ent­wi­ckelt: anders. macht Schu­le. Nicht jede Fami­lie braucht das, was ich anbie­te. Aber für die, die sich dar­in wie­der­fin­den, ist genau die­se Ver­bin­dung aus Natur, Krea­ti­vi­tät, Wis­sen und Erfah­rung oft das, was gefehlt hat.

Viel­falt bedeu­tet für mich heu­te nicht mehr Zer­streu­ung. Sie bedeu­tet Tie­fe. Sie bedeu­tet, ver­schie­de­ne Ebe­nen zusam­men­zu­brin­gen und dar­aus etwas Eige­nes ent­ste­hen zu las­sen. Und sie bedeu­tet, mir selbst zu erlau­ben, mich nicht stän­dig infra­ge zu stel­len, son­dern mei­nen Weg als stim­mig anzu­er­ken­nen.

Sehr pas­send dafür fand ich zum Abschluss des Jah­res den Advents­ka­len­der von Susan­ne Krü­ger, dem ich die­se tol­le Post­kar­te zu ver­dan­ken habe.

Die­ses Kapi­tel mei­nes Jah­res hat mir gezeigt: Ich muss mich nicht klei­ner machen, um klar zu sein. Ich darf ganz da sein – mit allem, was mich aus­macht.

Wei­te­re schö­ne und beson­de­re Momen­te in 2025

Mit mei­nen Stu­di­en­mä­dels auf unse­rem Club­aus­flug der ReGis (Remem­ber Gie­ßen)- wo ich wohl stu­diert habe?- in Bonn.

Abschluss in der Wil­den Mut­ti
Da tanz ich vor Freu­de doch gleich mal an der Stan­ge

An Fasching habe ich dies­mal als Igel Mecki den Kin­der­fa­sching des 1. LCV die Hasel­nüß mode­riert. Echt auf­re­gend für so einen Igel!

Kos­tüm­pro­be beim Faschings­um­zug in Geln­hau­sen

Kurz­trip nach Eisen­ach mit Dra­chen­schlut­wan­de­rung, Wart­burg und auf dem Heim­weg am nächs­ten Tag einer Füh­rung im Erleb­nis­berg­werk Mer­kers und einer Besich­ti­gung von Point Alpha.

ein schil­len­der Lauf­kä­fer aud dem 1.Naturmarkt in Gründau- Lieb­los

Die Natur bie­tet das gan­ze Jahr über tol­le Moti­ve, aber im Frühling/Sommer kann ich nur über die Far­ben und die Viel­falt stau­nen.

Das ers­te Mal live bei einem Darts­tur­nier in Frank­furt und eini­ge der gro­ßen Namen fast haut­nah erlebt. Das nächs­te mal lie­ber wie­der vom Sofa aus…

Es war eine Erfah­rung- die Schei­be hat eben nur eine Grö­ße- egal wie weit du weg sitzt…

Am mei­nem Geburts­tag habe ich bei bes­tem Wet­ter eini­ge Stun­den im Wald ver­bracht, gele­sen und mein Natu­re­jour­nal bestückt, bevor ich mir ein lecke­res Früh­stüpk gegönnt habe. Herr­lich!

Unser Fami­li­en­ur­laub in Mün­chen bei bes­tem Wet­ter mit Stadt­bum­mel und Gäs­te­füh­re­rin Clau­dia- es war so schön, dass du Zeit für uns hat­test- mit Abschluss im Eng­li­schen Gar­ten. Außer­dem stan­den die Besich­tung des Deut­schen Muse­ums, der BMW Welt und des Olym­pia­parks mit epi­schen Feu­er­werk auf dem Pro­gramm. Natür­lich Zeit im Bier­gar­ten und zum Abschluss der Besuch der Bava­ria Film­stu­di­os. Schee war´s!

Am 70. Geburts­tag mei­ner Mama haben wir bei herr­li­chem Wet­ter einen Über­ra­schungs­aus­flug in ihre Ver­gan­gen­heit unter­nom­men. Die gan­ze Fami­lie in den deko­rier­ten Bür­ger­bus der Gemein­de Lin­sen­ge­richt gepackt und los gings an Orte ihrer Ver­gan­gen­heit. Es war ein tol­ler Tag, an dem alles gepasst hat!

Los geht die Fahrt im Par­ty­bus

Im Sep­tem­ber haben wir Urlaub mit dem Cam­per ohne die Jungs gemacht (es war ja Schu­le) und mit der Hoch­zeit von Freun­den in der Nähe der hol­län­di­schen Gren­ze ver­bun­den. Han­nah, die Braut, habe ich 2021 bei mei­ner Natur­päd­ago­gik­aus­bil­dung ken­nen­ger­lernt. Sie hat in Bar­lo ein traum­haf­tes Grund­stück mit natur­päd­ago­gi­schen Ange­bo­ten. Dort durf­ten wir neben den Scha­fen mit unse­rem Cam­per ste­hen.

Auf dem Hin­weg haben wir die Hen­richs­hüt­te in Hat­tin­gen besich­tigt. Ich lie­be die­se Indus­trie­denk­mä­ler. Das Ruhr­ge­biet ist per­fekt dafür.

Von unse­ren Freun­den aus konn­ten wir dann easy mit dem Fahr­rad einen schö­nen Aus­flug nach Hol­land in das net­te Städt­chen Win­ters­wi­jk machen und ein wei­te­res Muse­um ein­bau­en. In der Vil­la Mon­dri­an gab es tol­le Kunst­wer­ke. Dort ist auch mein far­ben­fro­hes Bei­trags­bild für mei­nen ers­ten Blog­bei­trag ent­stan­den.

Braut und Hoch­zeits­au­to

In den Herbst­fe­ri­en haben wir dann den nächs­ten Frei­zeit­park besucht. Dies­mal mit beson­de­ren Öff­nungs­zei­ten, da die Hal­lo­ween­sai­son schon ange­fan­gen hat­te. Movie­park und Ach­ter­bahn im Dun­keln bei tol­ler Beleuch­tung war für uns alle ein beson­de­res Erleb­nis und auf jeden Fall emp­feh­lens­wert!

Da wur­den dann die Hor­ror­wood Stu­di­os drauß gemacht.

Im Okto­ber stand dann für mich die Euro­pean Con­ven­ti­on von Eqo­lo­gy in Wien auf dem Pro­gramm. Mei­ne ers­te Rei­se ganz allei­ne. Das war mir auf der Rück­fahrt einen eige­nen Bei­trag wert. Dan­ke an mei­ne tol­len Weg­be­glei­te­rin­nen aus Tirol, die ich dort frei­tags getrof­fen habe. Wien ist und bleibt auf jeden Fall eine Rei­se wert!

Was wohl das Mot­to der Par­ty war?

Am Tag nach der Con­ven­ti­on habe ich mir allei­ne tol­le Aus­stel­lun­gen in der Alber­ti­na ange­schaut. Wie gesagt…ich lie­be Muse­en…

Ein Niko­laus-Geschen­ke-Tag in Aschaf­fen­burg. Mit dem Weih­nachts­va­rie­te Da Capo, shop­pen und lecke­rem asia­ti­schen Essen im Lyvy (weni­ge Plät­ze – wir hat­ten Glück – sehr zu emp­feh­len).

Weih­nachts­stim­mung auf dem Dach des Karls in Ful­da

Mein 2025-Fazit

Wor­auf bin ich 2025 stolz?

Wenn ich auf 2025 zurück­bli­cke, dann ist Stolz für mich kein lau­tes Gefühl. Es ist eher ein stil­les Inne­hal­ten und das Wis­sen, dass ich mir selbst ver­traut habe – auch dann, wenn der Weg nicht klar vor mir lag.

Ich bin stolz dar­auf, eine siche­re Struk­tur los­ge­las­sen zu haben, weil ich mei­ner inne­ren Stim­me mehr ver­traut habe als dem Bedürf­nis nach äuße­rer Absi­che­rung. Die­ser Schritt war nicht leicht. Sicher­heit war lan­ge ein wich­ti­ger Anker für mich. Und doch habe ich gespürt, dass Fest­hal­ten allein mich nicht wei­ter­trägt, wenn es sich inner­lich nicht mehr stim­mig anfühlt. Mich trotz­dem zu bewe­gen, war ein bewuss­ter Akt von Ver­trau­en – nicht ins Außen, son­dern in mich selbst.

Ich bin stolz dar­auf, dran­ge­blie­ben zu sein, auch in Pha­sen, in denen vie­les offen war und sich nicht sofort gefügt hat. Unsi­cher­heit durf­te da sein, ohne dass ich den Weg ver­las­sen habe. Ich habe mich Schritt für Schritt wei­ter­be­wegt, aus­pro­biert, ange­passt und mir erlaubt, unter­wegs zu ler­nen.

Ein wich­ti­ger Teil mei­nes Stol­zes liegt dar­in, mir Hil­fe geholt zu haben und dabei in mich selbst zu inves­tie­ren. Beglei­tung anzu­neh­men, statt alles allei­ne tra­gen zu wol­len, hat mich ent­las­tet und gestärkt. Es war ein Abschied von dem Anspruch, alles selbst bewäl­ti­gen zu müs­sen und zeigt mir immer wie­der, wie ein­fach mir Ver­net­zung gelingt und mich erfreut.

Ja, auch auf mei­nen Streak bei Duo­lin­go bin ich stolz, zeigt er mir täg­lich, dass ich es schaf­fe dran­zu­blei­ben, wenn ich möch­te. Genau­so, wie mei­ne Fahrt nach Wien, die für mich auch eine Chall­enge war und die ich bes­tens gemeis­tert habe.

Wenn ich all das zusam­men­neh­me, dann zeigt sich mein Stolz nicht in ein­zel­nen Ergeb­nis­sen, son­dern in einer Hal­tung: Ich habe mich ernst genom­men. Ich habe mir ver­traut. Und ich bin mei­nen Weg gegan­gen und freue mich ihn wei­ter zu gehen.

Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?

2025 hat mir vor allem eines gezeigt: Ent­wick­lung braucht weni­ger Druck und mehr Ver­trau­en. Vie­le Ant­wor­ten, die ich gesucht habe, sind nicht durch Nach­den­ken ent­stan­den, son­dern durch Tun. Durch Aus­pro­bie­ren, Inne­hal­ten, Kor­ri­gie­ren. Ich habe gelernt, dass ich nicht alles wis­sen muss, bevor ich los­ge­he – und dass Klar­heit oft erst unter­wegs ent­steht.

Ein zen­tra­les Lear­ning war, wie wich­tig es ist, Zie­le und einen inne­ren Fokus zu haben. Nicht als star­re Vor­ga­ben, son­dern als Ori­en­tie­rung. Ohne die­sen Fokus wird man leicht vom All­tag und von äuße­ren Anfor­de­run­gen gelebt. Mit ihm wird es mög­lich, bewuss­ter Ent­schei­dun­gen zu tref­fen und die eige­ne Ener­gie geziel­ter ein­zu­set­zen.

Ich habe außer­dem gelernt, wie ent­las­tend es ist, Din­ge nicht allei­ne tra­gen zu müs­sen. Aus­tausch, Beglei­tung und ehr­li­che Gesprä­che haben mir immer wie­der den Blick gewei­tet. Oft waren es nicht mei­ne eige­nen Ant­wor­ten, son­dern das Zuhö­ren bei ande­ren, das mir neue Per­spek­ti­ven eröff­net hat. Ler­nen ist für mich in die­sem Jahr noch ein­mal viel stär­ker zu einem gemein­schaft­li­chen Pro­zess gewor­den.

Ein wei­te­res wich­ti­ges Lern­feld war mein Umgang mit Per­fek­tio­nis­mus. Ich habe erkannt, wie sehr er mich aus­bremst, wenn ich ihm zu viel Raum gebe. 2025 durf­te ich häu­fi­ger den­ken: Ich mache es jetzt ein­fach. Die­ses Gefühl von „Ich bin genug und ich weiß genug“ war nicht immer da – aber es ist gewach­sen. Und mit ihm eine neue inne­re Ruhe. Die Aus­ein­an­der­set­zung mit Glau­bens­sät­zen ist oft anstren­gend, aber sehr befrei­end.

Beson­ders prä­gend war für mich die Erkennt­nis, dass Viel­sei­tig­keit kein Hin­der­nis ist, son­dern eine Qua­li­tät, wenn man sie aus der Tie­fe her­aus lebt. Dass ich nicht stän­dig alles infra­ge stel­len muss, son­dern ler­nen darf, mir selbst zu glau­ben. Wachs­tum bedeu­tet für mich heu­te nicht, mich stän­dig neu zu erfin­den, son­dern mir selbst näher­zu­kom­men.

Die­ses Jahr hat mir gezeigt, dass Ver­trau­en lern­bar ist. In mich. In den Pro­zess. Und in die Tat­sa­che, dass nicht jeder Schritt per­fekt sein muss, um wirk­sam zu sein.

Ers­te Male 2025

Es gab die­ses Jahr so vie­le ers­te Male wie noch nie zuvor in mei­nem Leben- außer wahr­schein­lich als Klein­kind, aber dar­an erin­ne­re ich mich ja nicht bewusst. Echt krass, wenn ich mir die­se Lis­te so anschaue:

  • das ers­te Jahr voll­stän­dig außer­halb des Schul­sys­tems
  • die bewuss­te Ent­schei­dung, das Beam­ten­tum hin­ter mir zu las­sen
  • der Auf­bau einer Selbst­stän­dig­keit ohne fer­ti­gen Plan
  • mein ers­ter Blog­ar­ti­kel – ohne Web­site drum­her­um, ein­fach begon­nen
  • mein ers­ter News­let­ter in der ers­ten Schul­wo­che nach den hes­si­schen Som­mer­fe­ri­en
  • mein ers­tes Web­i­nar, inklu­si­ve Tech­nik­cha­os und spon­ta­ner Unter­stüt­zung
  • die ers­ten eige­nen 1-zu-1-Kun­din­nen außer­halb des Schul­sys­tems
  • die ers­ten Krea­tiv­kur­se für Kin­der bei mir zuhau­se
  • die ers­ten Natur­raum-Ange­bo­te und Pro­jek­te im Rah­men der 55-Jahr-Fei­er der Gemein­de
  • mein ers­tes Tages­se­mi­nar für Tages­müt­ter
  • mei­ne ers­te Rei­se ganz für mich allein
  • Zeit an mei­nem Geburts­tag allein im Wald und beim anschlie­ßen­den Früh­stück
  • das ers­te Mal seit über zehn Jah­ren, wie­der bewusst Fleisch zu essen
  • das ers­te Mal, mei­ne eige­ne Mar­ke öffent­lich zu zei­gen
  • das ers­te Mal mir mei­ne Haa­re mit einer Sche­re abzu­schnei­den und zu rasie­ren

Was las­se ich im Jahr 2025 zurück und neh­me es nicht mit in 2026?

2025 war für mich nicht nur ein Jahr des Auf­baus, son­dern auch eines des Los­las­sens. Man­che Din­ge haben mich lan­ge beglei­tet – nicht, weil sie mir gut­ge­tan haben, son­dern weil sie sich ver­traut ange­fühlt haben. Die­ses Jahr durf­te ich begin­nen, mich davon zu lösen.

Ich las­se das Man­gel­den­ken zurück. Die stän­di­ge Fra­ge, ob es reicht, ob ich genug bin, ob es sicher genug ist. Beson­ders in finan­zi­el­len The­men war die­ses Den­ken lan­ge prä­sent und eng ver­knüpft mit dem Bedürf­nis nach Absi­che­rung. 2025 habe ich begon­nen, die­sem inne­ren Mus­ter weni­ger Raum zu geben und statt­des­sen Ver­trau­en wach­sen zu las­sen.

Ich las­se das über­mä­ßi­ge Sicher­heits­den­ken zurück. Die Vor­stel­lung, dass ein Weg nur dann rich­tig ist, wenn er plan­bar, abge­si­chert und von außen aner­kannt ist. Der Abschied vom Beam­ten­tum hat mir sehr deut­lich gezeigt, wie sehr Sicher­heit auch begren­zen kann, wenn sie nicht mehr mit inne­rer Stim­mig­keit ein­her­geht.

Ich las­se Ver­glei­che zurück. Mit ande­ren Wegen, ande­ren Geschwin­dig­kei­ten, ande­ren Erfolgs­bil­dern. Sie haben mich oft von mir selbst weg­ge­führt. Die­ses Jahr habe ich gelernt, dass mein Weg kein Maß­stab für ande­re sein muss – und umge­kehrt genau­so wenig.

Ich las­se den Glau­bens­satz zurück, noch nicht gut genug zu sein. Nicht voll­stän­dig und end­gül­tig, aber spür­bar. Ich habe erfah­ren, dass ich nicht erst „fer­tig“ sein muss, um wirk­sam zu sein. Dass Ler­nen, Wach­sen und Ent­wi­ckeln Teil des Weges sind – nicht ein Zei­chen von Man­gel.

Und ich las­se das Gefühl zurück, mich stän­dig erklä­ren oder recht­fer­ti­gen zu müs­sen. Für mei­ne Ent­schei­dun­gen. Für mei­ne Viel­sei­tig­keit. Für mei­nen Weg. 2025 hat mir gezeigt, dass Klar­heit aus der Tie­fe her­aus ent­steht – und dass ich die­se Klar­heit leben darf, ohne sie stän­dig abzu­si­chern.

Was bleibt, ist ein ruhi­ge­rer Blick auf mich selbst. Mehr Ver­trau­en. Mehr Gelas­sen­heit. Und die Gewiss­heit, dass ich mei­nen Weg nicht per­fekt gehen muss, son­dern ehr­lich.

Damit schließt sich die­ses Jahr für mich. Nicht mit einem Punkt, son­dern mit der Vor­freu­de auf 2026. Dar­auf, auf dem Fun­da­ment die­ses Jah­res auf­bau­en zu kön­nen.

Mein 2025 in Zah­len

  • 2.115 Tage Duo­lin­go-Streak zum Jah­res­en­de
  • 405 Fol­lower auf mei­nen bei­den Insta­gram-Accounts zusam­men
Profilfoto des Facebookaccounts von Nicole Schrempf
  • 20 geschrie­be­ne News­let­ter bei 33 News­let­ter-Abon­nen­tin­nen
Zahlen meiner Newsletterabos
  • 10 ver­öf­fent­lich­te Blog­ar­ti­kel seit Okto­ber
  • 12 voll­ge­schrie­be­ne Dop­pel­schul­hef­te mit Kur­sen, Ideen, Lern- und Ent­wick­lungs­pro­zes­sen
  • 29 beglei­te­te Men­schen im Rah­men mei­ner Arbeit mit Eco­lo­gy
  • 28 beglei­te­te Kin­der im Natur­raum
  • 22 Jah­re Leh­re­rin – von 2002 bis 2024

Mein Aus­blick auf 2026

Was ich 2026 anders (bes­ser) mache

2026 möch­te ich bewuss­ter mit mei­ner Ener­gie umge­hen. Weni­ger Ablen­kung zulas­sen und mich stär­ker auf das fokus­sie­ren, was mich wirk­lich vor­an­bringt. Nicht mehr alles gleich­zei­tig den­ken oder anfan­gen, son­dern kla­rer prio­ri­sie­ren und Din­ge rei­fen las­sen dür­fen.

Ich möch­te mir mehr Pau­sen erlau­ben und die­se nicht erst dann ein­pla­nen, wenn „alles erle­digt“ ist. Gesund­heit, Rege­ne­ra­ti­on und inne­re Klar­heit sol­len ein selbst­ver­ständ­li­cher Teil mei­nes All­tags sein – nicht etwas, das hin­ten­an­ge­stellt wird.

Beruf­lich bedeu­tet das für mich, Struk­tu­ren wei­ter auf­zu­bau­en und zu fes­ti­gen. Mei­ne Web­site soll online gehen und mei­ne Arbeit kla­rer sicht­bar machen. Ich möch­te regel­mä­ßig mit 1-zu-1-Kun­din­nen arbei­ten und eine Com­mu­ni­ty wei­ter­ent­wi­ckeln, in der Aus­tausch, Ori­en­tie­rung und Ent­las­tung mög­lich sind – rund um Schul­all­tag, Schul­stress und die Fra­ge, wie Ler­nen wie­der leich­ter und ver­bin­den­der wer­den kann.

Auch Koope­ra­tio­nen möch­te ich 2026 geziel­ter ange­hen. Die Zusam­men­ar­beit mit der SDW soll wei­ter wach­sen, eben­so Pro­jek­te, die durch gemein­sa­mes Gestal­ten ent­ste­hen. Weni­ger allein tra­gen, mehr mit­ein­an­der ent­wi­ckeln.

Im Pri­va­ten wün­sche ich mir wei­ter­hin bewuss­te Zeit als Fami­lie. Zwei gro­ße Fes­te ste­hen an – die Kon­fir­ma­ti­on mei­nes zwei­ten Soh­nes und der run­de Geburts­tag mei­nes Man­nes – sowie ein gemein­sa­mer Fami­li­en­ur­laub.

2026 soll kein Jahr des „Mehr“ wer­den, son­dern eines des „Bes­ser“. Kla­rer, fokus­sier­ter und mit mehr Ver­trau­en in den eige­nen Rhyth­mus.

So kannst du 2026 mit mir zusam­men­ar­bei­ten

Mei­ne Arbeit rich­tet sich an Eltern und Fami­li­en, die spü­ren, dass Schul­all­tag und Ler­nen so, wie es gera­de läuft, zu viel gewor­den sind. Ich beglei­te dabei, neue Wege zu fin­den – weg von Druck und Dau­er­stress, hin zu mehr Freu­de am Ler­nen, Ent­las­tung im Fami­li­en­all­tag und einer stär­ke­ren Ver­bin­dung zuein­an­der.

Neben 1-zu-1-Beglei­tun­gen und mei­nen eige­nen Ange­bo­ten vor Ort in Lin­sen­ge­richt bin ich offen für Zusam­men­ar­beit und Ver­net­zung. Ich freue mich über Koope­ra­tio­nen, Free­bie-Tausch und gemein­sa­me Pro­jek­te, die Eltern stär­ken und Ori­en­tie­rung geben. Auch Gast­ar­ti­kel schrei­be ich sehr ger­ne, wenn sich The­men und Hal­tung gut ergän­zen.

Mir ist wich­tig, dass Zusam­men­ar­beit nicht aus Kal­kül ent­steht, son­dern aus inhalt­li­cher Nähe und gegen­sei­ti­gem Inter­es­se. Ich glau­be dar­an, dass gute Din­ge wach­sen, wenn man sich ver­netzt, Wis­sen teilt und Räu­me mit­ein­an­der öff­net.

Wenn du das Gefühl hast, dass sich unse­re Wege berüh­ren könn­ten – fach­lich oder mensch­lich – dann freue ich mich über den Aus­tausch. Kom­men­tie­re ein­fach hier unter dem Bei­trag oder schrei­be mich an unter: hallo@nicole-schrempf.de

Mei­ne 7 Zie­le für 2026

  • Auf­bau mei­ner Web­site, damit mei­ne Ange­bo­te klar zu sehen sind
  • Erstel­lung eines 0€-Produktes um Hausfga­benstress zu redu­zie­ren
  • Aus­bau mei­ner E-Mail­lis­te, um mehr Men­schen unter­stüt­zen zu kön­nen. Falls du Impul­se rund um Schul­all­tag und Ver­mei­dung von Schul­stress suchst, dann kannst du dich hier ein­tra­gen
Dei­ne Anmel­dung konn­te nicht gespei­chert wer­den. Bit­te ver­su­che es erneut.
Cool, dass hat geklappt!

Stär­ken­de Impul­se für dich & dein Kind

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